Das weisse Zeug…

… das da vom Himmel fällt heißt Schnee glaube ich. Die letzten zweieinhalb Stunden habe ich damit zu gebracht, mein Auto von selbigem zu befreien. Sicher keine Spitzenleistung, aber das Ergebnis zählt 😉

Jetzt freue ich mich auf eine lange und heiße Dusche, frische Klamotten und ein Heißgetränk. Welches das werden wird, dass muss ich noch entscheiden, habe unter der Dusche ja Zeit darüber nachzudenken. Die Dusche ist übrigens eh ein guter Ort um über Dinge und Entscheidungen nachzudenken, man ist dort nicht durch andere Dinge abgelenkt.

Zumindest solange man alleine duscht, nur um diesem Kommentar vorzubeugen. 😉

Kleiner Rückblick: heute vor 30 Jahren

Es ist der 28. Dezember 1978. Viele werden jetzt vielleicht fragen: Und? Für viele war dies ein ganz normaler Tag, für andere begann am Nachmittag diesen Tages eine regelrechte Schlacht. Eine Schlacht gegen den Schnee. Es begann das, was wir hier im Norden als die „Schneekatastrophe 1978/79“ bezeichnen. Binnen weniger Stunden brach die reinste Schneehölle über dem Norden der Republik zusammen. Der NDR hat eine schöne Zusammenfassung der Geschehnisse auf seiner Webseite zusammen gefasst.  Ich war damals neun Jahre alt, mein kleiner Bruder anderthalb.

Auch bei uns im Dorf türmten sich die Schneemassen, wir Kinder hatten natürlich unseren Spaß. Mein Vater hatte keine Chance zur Arbeit nach Kiel zu kommen, zudem war er zwei Tag damit beschäftigt, die Einfahrt der unter unserem Haus liegenden Garage frei zu schaufeln. Und unser Garten war zu dem Zeitpunkt auch nicht gerade ein ungefährlicher Spielplatz, wie sich herausstellte: Mein Bruder stand auf einer Schneewehe und winkte – und schwupps war er verschwunden. Meine Eltern haben ihn dann schnellstens rausziehen müssen.

Tja, und das ist mittlerweile dreissig Jahre her.