Unwort des Jahres: „Streik“

Mein persönliches Unwort des Jahres: Steik. Ich kann es nicht mehr hören. Es geht mir auf den Nerv. Sicherlich mag die eine oder andere Streikveranstaltung ihren Sinn haben. Aber ich bedanke mich bei der GDL, die die Benutzung dieses Wortes im letzten Jahr einfach übertrapaziert hat und die uns nun schon wieder einen Streik angekündigt hat. Sorry, aber es nervt. 🙁

Bahnstreik die x-te

Langsam kann ich es nicht mehr hören. Bahnstreik. Meiner Meinung nach sollte man darüber einfach nicht mehr berichten. Eine kurze Meldung in den Nachrichten ob gestreikt wird oder nicht und gut ist. Wenn ich mich recht erinnere, dann lag das letzte Angebot der Bahn bei 10 Prozent. Wenn man sich das mal durch den Kopf gehen lässt ist das so wenig nun auch nicht. Man könnte sich darauf einlassen – wenn man denn wollte. Verständnis für GDL und Bahn habe ich jedenfalls in dieser Angelegenheit keins mehr.

GDL streikt und Schell geht in die Kur

Ja nee, schon klar. Für heute hat die GDL wieder Streiks angekündigt – und der Vorsitzende verabschiedet sich erstmal für drei Wochen in die Kur! Irgendwie stößt das bei mir nicht gerade auf Verständnis. Denn das zeugt meiner Meinung nach nicht unbedingt davon, dass ihm die Sache als solches wirklich am Herzen liegt. Kur hin, Kur her. :thinking: