Ein Konzern rudert zurück

Wie die Netzzeitung berichtete, ruft Sony rund 2 Millionen CDs zurück, die mit einem sehr zweifelhaften Kopierschutz ausgestattet sind. In einem nomalem CD- oder DVD-Player merkt der Kunde nichts von diesem Kopierschutz, wird die CD jedoch auf einem Windows-PC abgespielt, ist hierzu die Installation einer Software erforderlich, die mit Spyware-Techniken arbeitet und zahlreiche Sicherheitsmechanismen von Windows aushebelt. „Ein Konzern rudert zurück“ weiterlesen

Eine gute Woche…

Diese Woche war, betrachtet man meine Weiterbildungsmaßnahme, doch ein wirkliches Highlight. Es gab Englisch serviert. Eine Auffrischung gepaart mit einer Einführung in Business-Englisch. Die Dozentin war auf Draht, sowohl fachlich wie menschlich. Konflikte, die es leider auch diese Woche wieder gab, hat sie souverän gemeistert, so wie man sich das wünscht. Traurig nur, daß es selbst in der kleinen Gruppe von sechs Leuten dazu gekommen ist. Allerdings wurde einem bei der Gelegenheit wieder vor Augen geführt, warum es in der Welt Konflikte gibt, die sich bis zur Waffengewalt ausweiten.

Davon abgesehen wurden wir mit viel Material eingedeckt und Wissen versorgt, Fragen wurden beantwortet, bis sie beantwortet waren, das Arbeitstempo an die Gruppe angepaßt, so daß wir letztlich mehr Stoff durchgenommen haben, als eigentlich vorgesehen war. Doch, wir wurden gefordert und dennoch hat die Woche sehr viel Spaß gemacht.

Der Fall Stoiber

Die Netzeitung schrieb am 6. November 2005:

Wie «Bild am Sonntag» berichtet, wollte der CSU-Chef nicht mehr Wirtschaftsminister werden, weil sein Verhältnis zu der CDU-Vorsitzenden und designierten Bundeskanzlerin Angela Merkel völlig zerrüttet sei.

Da frage ich mich wieder einmal, wie glaubwürdig sind die Politiker in diesem Land noch? Kaum vorstellbar, daß das Verhältnis zwischen Angela Merkel und Edmund Stoiber erst in den letzten Monaten so zerrüttet sein soll, denn schließlich kennt man sich ja schon etwas länger. Hätte Herr Stoiber sich da nicht schon vorher Gedanken machen können, ob er nun nach Berlin will oder nicht, oder mußte er diese Show abziehen? Sich dann noch beim Papst ausweinen, anstatt Manns genug zu sein, zur Merkel zu gehen und sie als erstes zu informieren. Nein Herr Stoiber, so geht es nicht. Geniessen Sie die letzte Zeit Ihrer Ministerpräsidentschaft und gehen Sie dann in den Ruhestand, damit tun Sie der Politik in diesem Land einen großen Gefallen.

Vergraulen von Spielern

Die Spannung steigt. Im Forum von Spacenations geht es zur Zeit weniger darum, wer mit wem Krieg führt, sondern eher um die Unzulänglichkeiten der Neuerungen dieser Runde. Interessanterweise wurden auf Schlag 6 Leute aus einer Alli gesperrt, die gerade in einem Krieg lagen. Problem dabei ist, das drei davon die Metaadmins stellen. Dadurch wurde die Kampfbereitschaft drastisch reduziert, so das hier nur die Kapitualtion blieb.

Angeblich hätte das Multiscript des Spieleadministrators bei diesen sechs Leuten auf Multiaccount erkannt. Interessanterweise handelt es sich bei diesen Personen um Pärchen, teilweise sogar mit Trauschein. Das hat unseren lieben Blue nicht interessiert und er blieb stur. Dies nur ein Beispiel aus den letzten Tagen.

Insgesamt fällt der Spielspaß bei Spacenations immer weiter in den Keller. Insbesondere die Regelung der Flottenübergabe tut ihr übriges dazu, wie ich an anderer Stelle schon erwähnte. SN ist nur noch etwas für Freaks, jedenfalls geht die Tendenz eindeutig in die Richtung. Für einen Normal-Spieler ist das Spiel nicht mehr zu empfehlen, zumal selbst alte Hasen dem Spiel den Rücken kehren. Bedauerlich, zeichnete sich das Spiel weniger durch überzeugende Grafik aus, vielmehr durch die Community, die rund um SN einiges aus dem Boden gestampft hat. Aber wie sonst ist zu erklären, daß SN im Vergleich zum Vorjahr 30% weniger Spieler hat. Tendenz fallend. Schade.

Sind wir Papst?

Gegenfrage: ist das wichtig? Wie die Netzeitung gestern Abend berichtete, hat der Grünenabgeordnete Hans-Christian Ströbele eine schriftliche Anfrage an die Bundesregierung gestellt, ob Joseph Ratzinger als Papst Benedikt XVI überhaupt noch deutscher Staatsbürger sei, da er als Oberhaupt von Vatikanstadt automatisch dessen Staatsbürgerschaft angenommen habe und damit die deutsche verloren hätte.

Kann es sein, daß dieses Land derzeit andere Probleme zu bewältigen hat? Kann es sein, das sich da ein Randzonenpolitiker mal wieder in das Scheinwerferlicht rücken will? So und nicht anders kommt es nämlich bei mir an und mir scheint, ein Stückchen Wahrheit hängt da sicherlich mit dran. Meine Empfehlung an Herrn Ströbele ist, sich wieder mit Themen auseinander zusetzen, die dieses Land und seine Menschen wieder nach vorne bringen. Auch in diesem Gebiet gibt es viele Möglichkeiten sich zu profilieren. :autsch:

Telefonitis

Das Telefon – im 21. Jahrhundert nicht mehr wegzudenken, schon gar nicht aus der Hosentasche, Westentasche, Einkaufstasche, Gesäßtasche…. es begleitet uns überall hin. Wie war denn das vor 20 Jahren, zu Zeiten von Dallas und Denver-Clan, wo man auch schon mobil telefonierte, dies aber ein wirklicher Luxus war. Wenn der Otto-Normalbürger unterwegs war, dann suchte er sich eine Telefonzelle. Zur Erinnerung, das waren diese gelben Kästen, die unübersehbar überall in de Gegen herumstanden, in die man Münzen einwarf und zu horrenden Preisen telefonieren konnte. Heute muß man diese „Telefonsäulen“ suchen.

Das Telefon – selbstverständlicher Gegenstand des Alltags. Aber dennoch, telefonieren will gelernt sein. Muß man doch heute überlegen, zu welchem Anlaß man telefoniert, welche „Message“ man rüberbringen will. Heute in der Maßnahme war es interessant zu sehen, wie die Meinungen zu einem Telefonatsziel, nämlich dem einen Bewerbungstermin zu bekommen, auseinander gingen. Wie bereitet man sich vor, welche Floskeln benutzt man, welche tunlichst nicht, kann man so ein Telefonat auch im Jogginganzug auf der Couch liegend führen, oder sollte man eine gewissen Körperhaltung einnehmen, damit man das auch durchs Telefon ausstrahlt? Telefonieren wird da zur Wissenschaft, wie immer, wenn man ein bestimmtes Ziel erreichen will. Gewußt haben wir das eignetlich schon immer – aber irgendwie immer verdrängt.

Telefonieren kann doch eigentlich jeder, oder?

(Traum-) Mitarbeiter?

Wie an einschlägiger Stelle schon erwähnt, befinde ich mich derzeit ja auf Jobsuche und obendrein in einer Qualifizierungsmaßnahme der FAW. Nachdem nun die erste Woche schon rum ist und bereits die zweite läuft, muß ich sagen, daß es für mich keine vergeudete Zeit ist. Bisher konnte ich nun doch einiges für mich rausziehen. Selbst meine Bewerbungsunterlagen, von denen ich bislang überzeugt war, habe ich in Frage gestellt, beleuchtet und leicht modifiziert.

Das ist aber nicht das eigentliche Thema. Thema sind vielmehr die Stellenanzeigen, die sich im Netz der Netze so finden. Man könnte nun denken, daß im Laufe der Zeit die Unternehmen gelernt haben sollten, daß überzogene Wünsche in den Stellenanzeigen potentielle Bewerber abschrecken. Vielleicht sogar DEN Kandidaten, der zwar nicht alle, aber doch viele der Wünsche erfüllen kann, sich aber nicht bewirbt, weil er realistisch ist. Immer noch wird der /die 20jährige gesucht, die mindestens 40 Jahre Berufserfahrung hat.

Heute ist mir wieder so ein Extrem aus meiner Branche (IT) über den Bildschirm gehuscht. Da sucht doch ein kleines Hamburger Unternehmen die eierlegende Wollmilchsau, jemand, der alles im Haus erledigen kann. Ich muß allerdings zugeben, daß die Hausmeistertätigkeit nicht aufgeführt war. Aber ein Allrounder wurde gesucht, der alles perfekt beherrscht, so war es jedenfalls sinngemäß gefordert. Ob sich da wirklich jemand bewirbt?

Verständlich, das die Unternehmen solche Leute anstreben. Klar kann man argumentieren, wer sich von solchen Anzeigen abschrecken läßt, der hat vielleicht nicht genug Charakterstärke. Auf der anderen Seite schlummern gerade in solchen Leuten ungeahnte Talente, wenn man ihnen die Chance gibt.

Also ihr Unternehmen da draussen, macht Euch mal Gedanken darüber, was in Euren Anzeigen steht.