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	<title>Just My 2 Cents &#187; Privates</title>
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		<title>Die Interschutz &#8211; ein persönliches Fazit</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 07:58:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Rohweder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
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		<category><![CDATA[Interschutz 2010]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Jetzt ist sie schon fast eine Woche vorbei, die Interschutz 2010 in Leipzig. Die meisten da draussen werden sich sicherlich fragen, was das überhaupt für eine Messe ist. Hannover Messe oder CeBIT ist in der Regel noch geläufig, aber Interschutz?</p> <p>Die Interschutz ist im Bereich Rettung, Brand-/Katastrophenschutz und Sicherheit die internationale Leitmesse schlechthin. Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_0035.jpg" rel="lightbox[1489]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1496" title="Der rote Hahn - die Interschutz" src="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_0035-150x150.jpg" alt="" width="90" height="90" /></a>Jetzt ist sie schon fast eine Woche vorbei, die Interschutz 2010 in Leipzig. Die meisten da draussen werden sich sicherlich fragen, was das überhaupt für eine Messe ist. Hannover Messe oder CeBIT ist in der Regel noch geläufig, aber Interschutz?</p>
<p><span id="more-1489"></span>Die Interschutz ist im Bereich Rettung, Brand-/Katastrophenschutz und Sicherheit die internationale Leitmesse schlechthin. Sie findet nur alle fünf Jahre statt und ist daher etwas besonderes. Und zwar für alle Beteiligten, egal ob Veranstalter, Aussteller oder Besucher. Um einmal ein paar Zahlen zu nennen: 125.000 Besucher, 1350 Aussteller aus 46 Nationen, 90.000 Quadratmeter in fünf Hallen und zwei Aussengeländen. Ja, das Messegelände in Leipzig war voll bis unters Dach, wie es so schön heißt.</p>
<div id="attachment_1492" class="wp-caption alignright" style="width: 190px"><a href="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_0332.jpg" rel="lightbox[1489]"><img class="size-medium wp-image-1492" title="Empfangsantenne für die Mikros." src="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_0332-300x200.jpg" alt="" width="180" height="120" /></a><p class="wp-caption-text">Ohne Funkmikros ging auf dem Aussengelände nichts.</p></div>
<p>Und wir mitten drin! Und damit ich auch. Mein Job in der Woche war es, Interviews zu schneiden und auf die Sendemaschine zu schubsen und die Tage im Bild festzuhalten. Deshalb war ich auch mit einem kompletten Arbeitsplatz angereist, hatte meinen zweiten iMac dabei, Drucker und was man sonst noch so braucht. Da wir das Messeradio gestalteten bekam ich auch ein Plätzchen in einem Büro für freie Mitarbeiter im Pressezentrum. Wofür ich im Laufe der Woche auch sehr dankbar war, denn zum einen wurde da Abends abgeschlossen und es war klimatisiert, was noch sehr wichtig werden sollte.</p>
<p>Einziger Nachteil: Wollte ich aufs Außengelände, so musste war der Weg sehr weit, denn es ging einmal quer über das komplette Messegelände. Bekanntermaßen bin ich auf Grund meines Unfalls vor inzwischen 16 Jahren nicht mehr der große Fußgänger, hatte mich aber mit meinem Hausarzt beratschlagt und mir für diese Woche etwas verschreiben lassen.</p>
<p>Und ich muss an dieser Stelle mal der Pharmaindustrie danken. Denn das Zeug hat mir richtig gut geholfen. Es war ein Genuss den ganzen Tag schmerzfrei über die Messe laufen zu können. Die meisten von Euch können das vielleicht nicht nachvollziehen. Aber für mich war das ein Stück Freiheit auf Zeit. Wissend, das nicht nach spätestens einer Stunde der Knöchel heftig zu protestieren anfängt. Sich keine Gedanken darüber machen zu müssen wie lange ich trotzdem durchhalten können würde. Und die Gewissheit zu haben, auch am nächsten Tag fit zu sein. Zu Fuß gehen ist toll, glaubt es mir.</p>
<p>Das war eins meiner persönlichen Highlights. Dann lag etwas in der Luft, die ganze Woche über. Aufbruch. Es war als hätte jemand das Motto ausgegeben &#8220;Stellt Euch vor es ist Krise und keiner geht hin!&#8221; So ungefähr fühlte es sich an. Unglaubliche Energie hing da irgendwie in der Luft. Die ersten Tage war es noch relativ ruhig, da von Montag bis Donnerstag fast nur Fachbesucher auf der Messe unterwegs waren. Gute Gelegenheit sich zu orientieren. Und wie gesagt &#8220;ruhig&#8221; ist sehr relativ zu sehen. <img src='http://blog.rohweder.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Überall wuselten Leute rum, mitten drin ich &#8220;bewaffnet&#8221; mit meiner &#8220;Lady&#8221; und Presseausweis um den Hals. Sehr praktisch, schaffte Platz zum Fotografieren ohne lange drängeln und erklären zu müssen. War wirklich so: erster Blick auf die Kamera, zweiter auf den Ausweis &#8211; keine Fragen. Und mancher Aussteller machte dann auch mal die Vitrine auf, um die Spiegelungen zu vermeiden. Diese Kombination macht die Arbeit doch einfacher und auch schneller.</p>
<p>Denn Zeit war etwas, was sehr knapp war. Die Zeit von 8:30 bis 18 Uhr in der das Pressezentrum geöffnet war verging immer wie im Fluge. Audio schneiden, Bilder sortieren, Audio schneiden, Bilder sortieren. Ja, war Stress. Aber positiver denn es hat einfach nur Spaß gemacht. Das Umfeld hat gestimmt. Die Menschen auf der Messe, unser Team und die Kollegen mit denen ich das Büro teilte. Das war einfach rund.</p>
<p>Auf der Messe hatte ich auch Gelegenheit, mal Dinge fotografisch anders an zu gehen, andere Themen zu fotografieren, zu experimentieren. So eine Messe ist eigentlich ein Mekka für Fotografen. Es gibt Stills, es gibt Portraits, es gibt Action, es gibt Street. Und das alles auf einem &#8220;überschaubaren&#8221; Raum. Action gab es vor allem auf dem Vorführgelände, das wir mit zwei Leuten moderiert &#8211; naja, eher gerockt haben. <img src='http://blog.rohweder.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Für die beiden Jungs war es richtig heftig, aber sie haben einen super Job abgeliefert. Da haben wir eigentlich alle, aber dazu später.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_0217.jpg" rel="lightbox[1489]"><img title="Zweirädrige Feuerwehr" src="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_0217-300x200.jpg" alt="" width="180" height="120" /></a><p class="wp-caption-text">Wenn meine Schrauberin das sieht kriegt die einen Lachkrampf. <img src='http://blog.rohweder.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p></div>
<p>Noch mal kurz zum Thema Foto: Der Plan war an sich, dass ich für unsere Webseite (und natürlich auch für mich) fotografiere. Damit war im Grunde klar, dass die Fotos im Nachgang entsprechend verkleinert würden. Für mich Anlaß, der Kamera in Sachen ISO die Wahl zu überlassen. An der D700 kann man für Auto-ISO einstellen, welchen ISO-Wert ich eigentlich nutzen möchte, wie weit die Verschlusszeit runter gehen darf und wenn dieser Wert erreicht ist, wie weit der ISO-Wert hoch geregelt werden darf. Klar, ISO200 wollte ich an sich immer haben (das ist der niedrigste Standardwert bei der D700), langsamste Verschlusszeit sollte 1/200 sein, weil ich das 70-200 2.8 mit dabei hatte und bei 200mm einfach nicht über die Verschlusszeit nachdenken wollte. Und jetzt kommt der Part, wo ich einfach frech war. Die &#8220;Lady&#8221; durfte bis ISO6400 hoch gehen.</p>
<p>Die D700 ist nun von Haus aus keine Kamera die sehr ruschanfällig ist, auch wenn die D3s ihr den Rang schon wieder abgelaufen hat. Aber unter der geplanten Runterrechnerei verliert sich eh ein ganzer Teil des Rauschens. Also war ich &#8220;safe&#8221;. Dachte ich. Kam natürlich anders. Aber das erfuhr ich erst als es schon zu spät war. <img src='http://blog.rohweder.org/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  Allerdings ist das nicht tragisch. Klar, für die Vogue und ähnliche Magazine reicht die Rauschqualität nicht mehr. Aber für alles andere geht das locker, erst recht mit der jetzt neuen Rauschreduzierung von Lightroom 3. Soviel zum Thema Fotografieren auf der Interschutz.</p>
<p>Was bei uns im Team wieder genial klappte war die Arbeitsteilung. Jeder machte das, was er gut konnte. Hier wurden Flyer verteilt, da wurden Gespräche geführt, dort moderiert und hier fotografiert. Und ich denke, dass ist ein Teil was uns ausmacht. Wir waren zum Schluss mit neun Leuten vor Ort und haben Hand in Hand gearbeitet. Dafür, das wir an sich eine zusammen gewürfelte Truppe sind, haben wir besser funktioniert als manche Firma. Das auf einer Messe nicht alles planmässig abläuft dürfte auch jedem klar sein. Aber dann heisst es flexibel zu sein und das haben wir geleistet. Auch bei Dingen die wir nicht zu verantworten hatten. Aber das spielt dann keine Rolle, es heißt einfach reagieren, das Ruder rumreissen und das Beste draus machen.</p>
<div id="attachment_1494" class="wp-caption alignright" style="width: 190px"><a href="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_1081.jpg" rel="lightbox[1489]"><img class="size-medium wp-image-1494" title="Ex-Marder" src="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_1081-300x200.jpg" alt="&quot;Männerspielzeug&quot;." width="180" height="120" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Männerspielzeug&quot;.</p></div>
<p>Wir haben auch noch etwas anders gemacht als die meisten Aussteller. Wir haben nicht im Hotel übernachtet. Das macht ja jeder. Wir sind in Leipzig mit zwei Wohnwagen und drei Wohnmobilen aufgeschlagen. Und was macht man damit? Genau, man geht auf einen Campingplatz. Und dann? Dann baut man eine Wagenburg. Während mancher Aussteller den Abend an der Hotelbar verbracht hat, haben wir uns abends am Grill erholt um dann am nächsten Tag mit Vollgas weiter zu machen. Und ich glaube, das war für uns auch der richtige Weg. Denn so hatten wir die Chance abends in Ruhe zu klären was anlag, wo es Probleme gab um die zu lösen. Sicher, vielleicht macht man an der Hotelbar noch das eine oder andere Geschäft. Aber ich bezweifle einfach mal, dass es für uns die Hotelbehausung &#8220;gerechtfertigt&#8221; hätte.</p>
<p>So war es ein viel intensiveres Teamerlebnis &#8211; wobei nicht unerwähnt bleiben soll, dass wir entgegen anderen Gerüchten die Mücken der Lübschützer Teiche nicht in unser Team aufgenommen haben &#8211; so sehr sich diese auch darum bemühten. Nee Jungs und Mädels, ihr müsst draussen bleiben. Zum Glück hatte der eine oder andere an Salbe gegen Mückenstiche gedacht. <img src='http://blog.rohweder.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<div id="attachment_1495" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_1186.jpg" rel="lightbox[1489]"><img class="size-medium wp-image-1495 " title="In Action" src="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_1186-300x200.jpg" alt="Es war eine heiße Messe, im wahrsten Sinne des Wortes." width="180" height="120" /></a><p class="wp-caption-text">Es war eine heiße Messe, im wahrsten Sinne des Wortes.</p></div>
<p>Das Wetter. Ja, das war so ein Ding. Petrus war uns fast durchgehend hold. Wobei &#8211; naja, bei genauerer Betrachtung hat er es mit dem Motto &#8220;Langsam Anfangen und dann stark nachlassen&#8221; gehalten. Die ersten Tage waren warm, von Tag zu Tag steigerten sich die Temperaturen. Mittwoch und Donnerstag hatten es in sich, der Donnerstag war der schlimmste Tag, es war einfach nur heiß, die Luft stand. In den Hallen staute sich auch langsam die Luft, in der Glashalle war es ganz schlimm. Wer sich dort nicht aufhalten musste sah zu schnell durch zu kommen um die gegenüber liegende Halle zu erreichen. Auch draussen war es nicht besser. Flucht? Unmöglich. Obwohl &#8211; erwähnte ich schon mein klimatisiertes Pressezentrum? :mgreen:</p>
<p>Abkühlung brachte erst der Freitag, der zwar an sich der heißeste Tag werden sollte, aber Wind mit brachte. So war das sehr erträglich. Samstag war es dann deutlich kühler, statt 34 Grad hatten wir nur noch 25. Nachmittags verzog sich dann auch die Sonne ganz und Petrus testete mal sein Schleusensystem. Funktionierte, es goß. Dann hielt es auch wieder auf &#8211; nur um gegen 18 Uhr pünktlich zum Stand einladen wieder die Schleusentore zu öffnen. Als alles im Auto war, da war auch der Regen wieder zu Ende. Wir haben uns halt gesagt, Petrus weint, weil wir wieder nach Hause fahren.</p>
<p>Ja, irgendwie war es auch traurig. Die Woche war toll. Mental hätten wir auch noch eine Woche rangehängt, aber irgendwann ist einfach die Kraft weg und auch ich hatte gemerkt, dass ich langsam an die Grenzen meines Medikamentes kam, dass nicht mehr zu 100% funktionierte. Aber 90% waren auch gut. <img src='http://blog.rohweder.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_0833.jpg" rel="lightbox[1489]"><img class="size-medium wp-image-1493 alignright" title="Messeturm Leipzig" src="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_0833-200x300.jpg" alt="" width="120" height="180" /></a>Jetzt sind wir wieder daheim, befinden uns in der Nachbereitung. In den kommenden Tagen werde ich nach und nach die meisten Interviews auf unseren YouTube-Account online stellen, versehen mit ein paar Bildern aus der Woche. Auch wenn wir gut zu tun haben, die Woche als rundum gelungen bewerten können, so war das nach Hause kommen doch irgendwie ein bisschen in ein Loch fallen. Nicht mehr morgens aus dem Taxi steigen und sich von diese Messeatmosphäre aufsaugen lassen.</p>
<p>Von Leipzig habe ich leider nichts gesehen. Aber das hole ich irgendwann nach. Und wenn alle Menschen so hilfsbereit sind wie unser Taxifahrer und Platzwart, die Mitarbeiter auf der Messe und Helfer, dann ist das etwas worauf ich mich schon freue.</p>
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		<title>Größe</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 08:16:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Rohweder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Privates]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungen.]]></category>
		<category><![CDATA[Vergangenheit]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>An dieser Stelle möchte ich eine kleine Geschichte erzählen, die sich vor längerer Zeit, genauer in meinem ersten Lehrjahr zu getragen hat. Auch wenn das Ganze zunächst nicht nett begann, denke ich heute immer wieder gern daran.</p> <p></p> <p>Es war also mein erstes Ausbildungsjahr bei einem IT-Dienstleister und ich glaube jeder Azubi im kaufmännischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An dieser Stelle möchte ich eine kleine Geschichte erzählen, die sich vor längerer Zeit, genauer in meinem ersten Lehrjahr zu getragen hat. Auch wenn das Ganze zunächst nicht nett begann, denke ich heute immer wieder gern daran.</p>
<p><span id="more-1339"></span></p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-1342" title="Schnurlostelefon" src="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_4507-bearbeitet-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" />Es war also mein erstes Ausbildungsjahr bei einem IT-Dienstleister und ich glaube jeder Azubi im kaufmännischen und verwaltenden Bereich durfte eins vertretungsweise tun: Telefondienst. Zumindest solange es nicht gerade ein Großkonzern ist. Waren wir nicht, sondern ein mittelständisches Unternehmen. Also waren wir Azubis halt immer wieder mal &#8220;dran&#8221;.</p>
<p>Einer unserer Chefs war damals eher den &#8220;lauten&#8221; Zeitgenossen zu zurechnen. Warum das so war habe ich erst viel später erfahren. Jedenfalls muss ich zugeben, vor diesem Mann hatte ich damals regelrecht Fracksausen. Und es war einer meiner ersten Pausendienste in unserer Zentrale, als seine interne Nummer auf dem Display der Telefonanlage auftauchte. Ich sollte ihm eine Verbindung zu einem Kunden machen, dort anrufen und dann zu ihm hochstellen. An sich nichts besonderes &#8211; nur war diese Richtung der Weitervermittlung für mich das erste Mal.</p>
<p>Und kein Mensch weiter und breit, den ich fragen konnte, wie das in dieser Richtung wohl funktionieren mag, ob genauso wie anders herum auch, oder ob man etwas beachten musste. Man musste. Und so passierte, was passieren musste, ich rief den Kunden an, wollte dann durchstellen und in dem Augenblick als ich dann auflegte &#8211; haute ich das Gespräch in die Tonne. Folge: unmittelbar hatte ich &#8220;meinen&#8221; Chef an der Strippe, der mich zusammenfaltete.</p>
<p>Da saß ich nun, kleines Häufchen Elend, und das Durchstellen der nächsten beiden Gespräche durchs Haus war dann auch ein Akt höchster Konzentration. Weil ich eben auch nicht wusste, was ich falsch gemacht hatte. Dann war sie da wieder, die Nummer vom Chef. Noch während des Griffs zum Hörer rauschten Gedanken durch meinen Schädel, was denn wohl nun kommen würde und so rechnete ich mit dem Schlimmsten. Und zog mich gedanklich warm an.</p>
<p>Aber es kam gänzlich anders. &#8220;Mein&#8221; Chef ganz ruhig am anderen Ende &#8211; und hat sich in aller Form für seinen Ausbruch entschuldigt. Seine Worte werde ich wohl nie vergessen: &#8220;Herr Rohweder, es tut mir leid, Sie konnten es nicht wissen.&#8221;</p>
<p>Mit allem hatte ich gerechnet, aber nicht damit. Von diesem Tag an habe ich ihn mit anderen Augen gesehen. Ich hatte nicht nur Respekt vor ihm als mein Vorgesetzter, sondern vor allem auch vor ihm als Mensch.</p>
<p>Nur eine kleine Geschichte aus meinem Leben, aber eine wichtige Erfahrung, die ich nicht missen möchte.</p>
<p>Achja: danach ist mir nie wieder ein Gespräch verloren gegangen, egal in welche Richtung.  <img src='http://blog.rohweder.org/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif' alt=':mrgreen:' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Endspurt</title>
		<link>http://blog.rohweder.org/2009/12/31/endspurt/</link>
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		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 09:57:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Rohweder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Ja-haaa, nur noch wenige Stunden bis zum finalen Countdown in diesem Jahr. Zeit ein bisschen aufzuräumen. Hier im Blog habe ich das nicht wirklich geschafft, irgendwie habe ich eine lose Idee am Design noch etwas zu feilen, mal schauen, wann ich das nun in Angriff nehme.</p> <p></p> <p>Aber an anderer Stelle habe ich geräumt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja-haaa, nur noch wenige Stunden bis zum finalen Countdown in diesem Jahr. Zeit ein bisschen aufzuräumen. Hier im Blog habe ich das nicht wirklich geschafft, irgendwie habe ich eine lose Idee am Design noch etwas zu feilen, mal schauen, wann ich das nun in Angriff nehme.</p>
<p><span id="more-1281"></span></p>
<p><a href="http://blog.rohweder.org/media/bilder/cr.pix-Christian-Rohweder.jpg" rel="lightbox[1281]"><img class="alignright size-full wp-image-1282" title="cr.pix Christian Rohweder" src="http://blog.rohweder.org/media/bilder/cr.pix-Christian-Rohweder.jpg" alt="" width="291" height="103" /></a>Aber an anderer Stelle habe ich geräumt. So habe ich auf meiner Fotoseite die Fotos mal mit dem aktuellen Wasserzeichen versehen, zudem sind einige Bilder raus geflogen und auch in Lightroom habe ich jetzt einen Ordner, der eben diese Fotos enthält. Ja, und dann bin ich für ein paar Stunden meiner Zeit voraus, denn die Copyright-Kennzeichnung habe ich auch schon mal aktualisiert. <img src='http://blog.rohweder.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Tjo, dann gibts natürlich noch die obligatorischen Gedanken zum Ende des Jahres. Wie war denn nun 2009? Oberhammer oder Vollkatastrophe? Weder noch, es geht auch &#8220;undigital&#8221;, es war ein gute Mix aus allem. Technisch habe ich mich neu aufgestellt, habe bei der Arbeit nun mehr Freiheiten, was ich auch gleich genutzt habe. Mein neues &#8220;Baby hat nach gerade mal 7 Monaten schon über 10.000 Auslösungen auf dem Verschluss, was für meine Verhältnisse wirklich viel ist. Speziell in den letzten zwei Monaten sind im Studio auch viele Fotos entstanden, das waren allein 2195 Stück nur Portraits. Waren tolle Shootings, auch die Kids die ich dazwischen hatte.</p>
<p>Auch in meinem Schädel regt sich einiges &#8211; diesmal allerdings keine Migräne. Die habe ich erfolgreich mittels Akupunktur in ihre Schranken verwiesen. Wissend, dass das eine Krankheit ist, die man entweder hat oder nicht hat. Ich habe sie und werde bis zum Ende meines Lebens damit umgehen müssen. Zumindest im Augenblick weiß ich aber, wie ich damit umgehen kann &#8211; und was ich vor dem nächsten Urlaub unternehme, damit mir nicht wieder dasselbe passiert wie dieses Jahr in Boston. Das war einer der absoluten Tiefpunkte in diesem Jahr. Da hat man mal die Chance einen Blick über den großen Teich in eine großartige Stadt zu werfen, und dann fällt der halbe Urlaub quasi aus.</p>
<p>In dem zurückliegenden Jahr durfte ich aber auch viele interessante Menschen kennen lernen und Türen für 2010 öffnen. Das gilt sowohl für die Fotografie als auch für unser Radio 112. Waren wir zum Start &#8220;vorsichtig optimistisch&#8221;, dass es Interesse wecken könnte, so schließen wir das Jahr 2009 mit täglichen Hörerzahlen von 15-20.000 ab. Und für 2010 stehen jetzt schon spannende Termine auf dem Zettel, ganz oben das Messeradio für die Interschutz in Leipzig. Ohne dieses Team das wir dankenswerterweise haben, wäre das alles nicht möglich. Jungs, Ihr seid einfach der Hammer! Thanks for your support!</p>
<p>Ach, und wo wir gerade bei Radio 112 sind, da darf ich verraten, dass wir ein &#8220;neues&#8221; Gesicht bekommen. Soll heissen, unser Außenauftritt wird durch eine junge Dame ergänzt, die ich bei mir im Studio ablichten durfte. Dank gilt an dieser Stelle auch der Freiwilligen Feuerwehr Rendsburg, die uns mit Klamotten ausgeholfen haben. In diesem Zusammenhang wünsche ich den Kameradinnen und Kameraden der Wehren im In- und Ausland ein möglichst ruhiges 2010 und das Ihr immer gesund aus den Einsätzen zurück kommt.</p>
<p>Was mich betrifft werde ich diese Woche noch quasi etwas Urlaub machen und ab kommender Woche geht es dann mit Vollgas weiter. Mit Chance habe ich dann auch wieder eine geschäftliche Telefonnummer, nicht wahr werte Damen und Herren aus Montabaur?</p>
<p>Euch liebe Leser wünsche ich nun einen guten Rutsch (ja ich weiß, hatten wir schon) und ein schönes, glückliches und erfolgreiches 2010!</p>
<p>Viele Grüße<br />
Euer Christian</p>
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		<title>Same procedure: Merry Xmas!</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 00:01:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Rohweder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Privates]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreswechsel]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Es ist wieder so weit, schon wieder, möchte ich fast sagen, denn das Jahr ist mit D-Zug-Tempo (ok, heute sagt man wohl ICE-Tempo) vorbei gegangen. Heute ist Heilig Abend und vor mir liegen ein paar ruhige Tage, auf die ich mich freue. Ob ich vor dem Jahreswechsel noch zum bloggen komme weiß ich nicht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist wieder so weit, schon wieder, möchte ich fast sagen, denn das Jahr ist mit D-Zug-Tempo (ok, heute sagt man wohl ICE-Tempo) vorbei gegangen. Heute ist Heilig Abend und vor mir liegen ein paar ruhige Tage, auf die ich mich freue. Ob ich vor dem Jahreswechsel noch zum bloggen komme weiß ich nicht, eigentlich gäbe es einiges, aber mir fehlt offen gestanden zur Zeit die Ruhe. Zuviele Dinge gehen mir durch den Kopf, auch in Hinblick auf das neue Jahr. Also mal abwarten.</p>
<p>Nichts desto trotz wünsche ich Euch allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.rohweder.org/media/bilder/DSC02944-bearbeitet.jpg" rel="lightbox[1269]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1270" title="Adventskerze" src="http://blog.rohweder.org/media/bilder/DSC02944-bearbeitet-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" /></a></p>
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		<title>Stand der Dinge: Gesundheit</title>
		<link>http://blog.rohweder.org/2009/10/22/stand-der-dinge-gesundheit/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 23:32:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Rohweder</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kopfschmerzen]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Wie unschwer zu erkennen, in den letzten Wochen hatte ich nicht wirklich Zeit und Muße zum bloggen. Und ich blogge nicht, weil ich muß, sondern weil und wenn ich Lust habe. Nichts desto trotz möchte ich mal einen kleinen Statusbericht abliefern, insbesondere was meine Gesundheit angeht.</p> <p></p> <p>Zum einen ist da meine Migräne. Wobei, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie unschwer zu erkennen, in den letzten Wochen hatte ich nicht wirklich Zeit und Muße zum bloggen. Und ich blogge nicht, weil ich muß, sondern weil und wenn ich Lust habe. <img src='http://blog.rohweder.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Nichts desto trotz möchte ich mal einen kleinen Statusbericht abliefern, insbesondere was meine Gesundheit angeht.</p>
<p><span id="more-1229"></span></p>
<p>Zum einen ist da meine Migräne. Wobei, genauer ist die da nicht mehr. Obwohl, wenn man es genau nimmt, jedenfalls so wie ich das jüngst in einem Fernsehbericht des WDR gesehen habe, dann ist sie doch da. Verwirrt? Gut.  <img src='http://blog.rohweder.org/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif' alt=':mrgreen:' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Also, ich habe inzwischen gelernt, Migräne ist eine unheilbare Krankheit. Man hat sie, oder man hat sie nicht. Und wenn man sie hat kann man sich nur mit ihr arrangieren. Gut, mache ich. Und zwar wie schon mal erwähnt durch Akupunktur. Mittlerweile habe ich auch die Erfahrung machen dürfen, dass die Qualität einer Akupunktur sehr unterschiedlich sein kann. Während ich letztes Jahr eine eher suboptimale Akupunktur erlebt habe, was mich diesmal auch an deren Erfolg zunächst zweifeln ließ, weiß ich nun, dass die Akupunktur, richtig ausgeführt, mir sehr gut und auch schnell helfen kann.</p>
<p>Denn bereits die erste Sitzung hat bei mir eine sehr deutliche Verbesserung gebracht und mittlerweile bin ich wieder beschwerdefrei *aufholzklopf*. Und ich muss sagen, das fühlt sich sehr gut an. Ich kann wieder Termine machen und arbeiten, muss keine Angst mehr haben, aus heiterem Himmel von meinem eigenen Körper boykottiert zu werden. Neben den Schmerzen, die auch durch Medikamente nicht zuverlässig in den Griff zu bekommen waren, war diese Hilflosigkeit sich selbst ausgeliefert zu sein einfach schrecklich.</p>
<p>Und machen wir uns nichts vor: welcher &#8220;normale&#8221; Mensch akzeptiert schon &#8220;Kopfschmerzen&#8221; als ernsthaften Hinderungsgrund in seinem täglichen Leben.</p>
<p>Wer mag, der kann sich auf der Seite des <a href="http://www.wdr.de/tv/servicezeit/gesundheit/sendungsbeitraege/2009/1012/migraene.jsp" target="_blank">WDR zu der betreffenden Sendung</a> ein wenig in das Thema einlesen.</p>
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		<title>Boston: Fußgängerampeln sind relativ</title>
		<link>http://blog.rohweder.org/2009/09/04/boston-fusgangerampeln-sind-relativ/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 17:28:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Rohweder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Während meines Aufenthaltes in Boston lernte ich eins sehr schnell: Fußgängerampeln fristen ein sehr relatives Dasein in dieser Stadt. Und binnen zweier Tage habe ich mich angepaßt. </p> <p></p> <p>Rote Fußgängerampeln in Deutschland: Klarer Fall, da bleibt der wohlerzogene Bürger stehen, zumal eine Missachtung auch Konsequenzen nach sich ziehen kann. In Boston ist das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während meines Aufenthaltes in Boston lernte ich eins sehr schnell: Fußgängerampeln fristen ein sehr relatives Dasein in dieser Stadt. Und binnen zweier Tage habe ich mich angepaßt. <img src='http://blog.rohweder.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><span id="more-1194"></span></p>
<p><a href="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_3941.jpg" rel="lightbox[1194]"><img class="size-medium wp-image-1195 alignleft" title="Don't walk" src="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_3941-300x138.jpg" alt="Don't walk" width="300" height="138" /></a>Rote Fußgängerampeln in Deutschland: Klarer Fall, da bleibt der wohlerzogene Bürger stehen, zumal eine Missachtung auch Konsequenzen nach sich ziehen kann. In Boston ist das anders. Dort scheint eine rote Ampel eher so etwas wie eine Empfehlung zu sein. Denn in schönster Regelmäßigkeit werden sie missachtet. Nein, natürlich wird den Autos nicht einfach vor die Motorhaube gerannt. Aber wenn gerade nichts kommt, dann wird die Straße überquert. Und hat man sich bei der Entfernung zu einem herannahenden Auto verschätzt &#8211; kein Problem, der Autofahrer bremst ab und nimmt Rücksicht. Ohne Gehupe, ohne Schimpfen. Selbst die Polizei überlässt einem den Vortritt, sogar dann wenn man ihnen als Fußgänger regelwidrig die &#8220;Vorfahrt&#8221; nimmt. Man wird sogar rübergewunken. In Deutschland völlig undenkbar.</p>
<p>Allerdings darf auch nicht unerwähnt bleiben, dass in Boston sehr defensiv Auto gefahren wird. Meine persönliche Vermutung liegt in den horrenden Schadensersatzforderungen die man dort geltend machen kann, selbst wenn gegen den gesunden Menschenverstand und selbstverschuldet gehandelt wird.</p>
<p>Jedenfalls habe ich mir das hier in Deutschland schnell wieder abgewöhnt. <img src='http://blog.rohweder.org/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Boston: Autos, Green Line und das iPhone</title>
		<link>http://blog.rohweder.org/2009/08/29/boston-autos-green-line-und-das-iphone/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 22:01:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Rohweder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Mit diesem Post möchte ich meine kleine USA-Reise quasi beenden, nachdem ich in der vergangenen Woche zu nichts gekommen bin was das angeht (und auch zu einigen anderen Dingen nicht). Es geht um die Amis und ihre Autos, meine Lieblings-U-Bahnline in Boston, die Green Line und um meine Erfahrungen mit dem iPhone ohne Datenroaming.</p> [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit diesem Post möchte ich meine kleine USA-Reise quasi beenden, nachdem ich in der vergangenen Woche zu nichts gekommen bin was das angeht (und auch zu einigen anderen Dingen nicht). Es geht um die Amis und ihre Autos, meine Lieblings-U-Bahnline in Boston, die Green Line und um meine Erfahrungen mit dem iPhone ohne Datenroaming.</p>
<p><span id="more-1182"></span></p>
<p>Autos</p>
<p>Man kommt ja nicht an der Autowerbung im Fernsehen vorbei, bei uns ist das nicht viel anders. Deutlich unterschiedlich ist allerdings das angebotene &#8220;Material&#8221;. Während sich hier auch Kleinwagen vermehrt in den Spots wiederfinden und mit ihren Reizen versuchen Käufer zu finden, so scheint es dieses Marktsegment in den USA schlicht nicht zu geben. Die feilgebotenen Autos haben die Mindestgröße dessen, was wir unter Mittelklasse verstehen. Nichts darunter. Das Problem des Geldbeutels hat man aber auch in den Staaten entdeckt, sind doch die Spritpreise auch dort inzwischen nicht mehr ganz so niedrig wie noch vor Jahren. Denn man gibt im Werbespot jetzt auch die Reichweite pro Gallone an. Bei kleineren Fahrzeugen würde man die noch mal deutlich erhöhen können, aber irgendwie kann man dort wohl nicht ohne halbwegs großes Auto.</p>
<p>Die Green Line</p>
<p>Ein paar Worte möchte ich noch zur schon erwähnten Green Line verlieren. Ich mag das Ding einfach. Sie ist einfach kultig. Zum einen weil sie im oberirdischen Teil von Boston eben auch als Strassenbahn fährt, und sie dadurch im unterirdischen Teil Gleisradien befährt, die einer Modellbahn auch nicht schlecht zu Gesicht stehen. <img src='http://blog.rohweder.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Da ist eine Kurve auch eine Kurve und nicht einfach nur eine sanfte Biegung in irgendeine Richtung. Dadurch ergibt sich auch, dass die Fahrzeuge beim Befahren eben dieser Gleisradien richtig Lärm machen. Das Gequietsche von unterhalb ist schon ziemlich heftig, so ganz weiß ich nicht ob ich wissen will, wie materialmordend der Betrieb dieser Streckenabschnitte ist. Der Lärmentwicklung nach kann es nicht ganz unerheblich sein. Und natürlich ist es in den Fahrzeugen enger als auf den anderen Strecken, eben weil sie deutlich schmaler sind. Aber die Summe ihrer Unzulänglichkeiten macht diese Strecke wahrscheinlich so sympathisch.</p>
<p>Boston, das iPhone und ich</p>
<p>Ich war ja vorgewarnt aus der Bekanntschaft, Datenroaming beim iPhone kann ganz schnell mal teuer werden. Also habe ich mein 3GS auf der Standardeinstellung belassen und die ist netterweise &#8220;aus&#8221;. Gehofft hatte ich dagegen auf offene WLANs, und ganz enttäuscht wurde ich auch nicht. Wie schon erwähnt war das Netz auf unserer Bude nicht so sensationell stark, um es mal vorsichtig auszudrücken. Aber es reichte, um abends und morgens mal schnell nach Mails zu schauen oder auch mal eine schnelle Recherche zu machen. Für größere Sachen, etwa den Download meiner Podcasts habe ich dann entweder den Bookstore im Prudential Center aufgesucht, der ein entsprechendes WiFi anbot &#8211; das sich allerdings auch nicht gerade durch Zuverlässigkeit auszeichnete. Wenn es also ganz Dicke kam latschte ich noch ein paar Meter weiter zu meiner bevorzugten Location &#8211; dem Apple Store. <img src='http://blog.rohweder.org/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  Da gab es reichlich WiFi mit viel Durchsatz, und ich hatte so den Eindruck, das Telefon fühlte sich da irgendwie zu Hause. <img src='http://blog.rohweder.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Natürlich hätte man den Urlaub auch ohne das iPhone gut überstanden. Aber ich muss zugeben, es war hier und da doch durch seine Internetfähigkeit eine Hilfe und sogar die Navigation funktioniert &#8211; solange man bei der Routenberechnung aufs Internet zu greifen kann. Ohne geht&#8217;s nicht. In dem Zusammenhang finde ich es von T-Mobile ziemlich frech, so unverschämte Datenroaming-Gebühren zu verlangen. In meinem Tarif sind das 0,79 Cent Tagesnutzung plus 0,49 Cent pro 50kb-Block. Ähm, das reicht stellenweise nicht mal fürs Mailabholen. Und immerhin gibt es ja auch den Zweig T-Mobile USA, da hätte ich mir eine deutlich bessere Lösung vorgestellt, die sicherlich auch machbar wäre, wenn man denn wollte. Aber so kann man natürlich mehr Geld verdienen, das ist schon klar. Trotzdem hat es einen schalen Nachgeschmack.</p>
<p>Nichts desto trotz war Boston ein klasse Urlaub, auch wenn die zweite Hälfte unter dem Zeichen meiner Freundin M. stand. Fototechnisch hatte ich mir mehr vorgenommen als ich erzielt habe, da werde ich aber auch noch einmal in mich gehen, woran es im Einzelnen gelegen hat, dass ich nicht so fotografiert habe wie ich mir das vorgestellt habe. Wenn ich die Muße dazu hatte wird es das Ergebnis sicherlich hier im Blog zu lesen geben. <img src='http://blog.rohweder.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Boston: Abschied</title>
		<link>http://blog.rohweder.org/2009/08/23/boston-abschied/</link>
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		<pubDate>Sun, 23 Aug 2009 01:04:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Rohweder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>In den letzten Tagen war es hier wieder recht ruhig. Was leider auch daran liegt, dass mich die Migräne tatsächlich wieder voll auf dem Kieker hat und mir die letzten Tagen nicht unbedingt versüßt hat. </p> <p>Die Medis die ich im Gepäck habe funktionieren leider nur halbwegs bis schlecht. Von daher waren die letzten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Tagen war es hier wieder recht ruhig. Was leider auch daran liegt, dass mich die Migräne tatsächlich wieder voll auf dem Kieker hat und mir die letzten Tagen nicht unbedingt versüßt hat.<br />
<span id="more-1181"></span></p>
<p>Die Medis die ich im Gepäck habe funktionieren leider nur halbwegs bis schlecht. Von daher waren die letzten Tage nicht so von Aktivität geprägt. </p>
<p>Aber zwei bis drei Themen habe ich noch auf meiner Liste und folgen in den nächsten Tagen. Hier stehen jetzt jedenfalls die gepackten Koffer, die letzte Nacht in Boston hat begonnen und morgen geht es wieder Richtung Heimat. </p>
<p>Die Heimreise trete ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge an. Daheim warten Freunde, Arbeit &#8211; und mein Doc, der hoffentlich eine zündende Idee hat. Zurück lasse ich eine tolle Stadt mit netten Menschen und vielen Dingen die es dort zu sehe gibt. Mit nach Hause bringe ich neue Erfahrungen, für die ich sehr dankbar bin. </p>
<p>Für heute reicht es aber erstmal, ein langer Tag steht bevor. </p>
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		<title>Boston: Gloucester und eine alte Bekannte</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Aug 2009 02:06:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Rohweder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Heute stand ein Ausflug nach Gloucester an. Das Cape Ann Museum sollte besucht werden und natürlich auch der Ort selbst. Und eine alte Bekannte habe ich unterwegs getroffen.</p> <p></p> <p>Zeitig ging es los zur North Station wo es dann mit der Commuter Rail aus Boston raus &#8220;aufs Land&#8221; ging. Und auf dem Weg traf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute stand ein Ausflug nach Gloucester an. Das Cape Ann Museum sollte besucht werden und natürlich auch der Ort selbst. Und eine alte Bekannte habe ich unterwegs getroffen.</p>
<p><span id="more-1179"></span></p>
<p>Zeitig ging es los zur North Station wo es dann mit der Commuter Rail aus Boston raus &#8220;aufs Land&#8221; ging. Und auf dem Weg traf ich eine alte Bekannte, die den restlichen Tagesablauf etwas durcheinander brachte.</p>
<p>Mit den weiblichen Wesen und mir ist das ja eh so eine Sache, in diesem speziellen Fall aber eine ganz besondere. Meine Migräne hat sich zurück gemeldet. <img src='http://blog.rohweder.org/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Und zwar im Zug auf halber Strecke. Ja, Medikamente hatte ich grundsätzlich im Koffer &#8211; aber eben dort und nicht am Mann. Wozu auch, hatte ich doch seit dem letzten Jahr keine Beschwerden mehr in der Richtung.</p>
<p>Also saß ich da und suchte langer Zeit mal wieder den Schnellverschluss um meinen Schädel ab zu montieren. Übrigens ebenso erfolglos wie schon in der Vergangenheit. Mangels Medikamenten blieb mir also nur das so hinzunehmen und zu versuchen die Kopfschmerzen mit einer kalten Wassrflasche irgend wie in den Griff zu bekomen &#8211; ob geholfen hat weiß ich nicht als der Zug in Gloucester ankam ging es wieder etwas besser und nach einer halben Stunde sitzen im Schatten war ich zwar noch benommen aber zumindest wieder halbwegs brauchbar.</p>
<p>Als ging es zum Cape Ann Museum und ich muss sagen, der Besuch hat sich gelohnt. Das kleine Museum ist mit viel Liebe ausgestattet und es gibt einiges über die Geschichge des Ortes und der Fischerei zu sehen.</p>
<p>Anschließend ging es in einen nahen Park zum Picknick und nachdem ich immer noch nicht wieder so richtig auf der Höhe war ging es mit dem nächsten Zug wieder heimwärts.</p>
<p>Ich bin jetzt verunsichert was das heute war. Auf jeden Fall ein kompletter Migräneanfall mit ankündigendem Schweissausbruch und sogar leichter Übelkeit, wobei das dann auch durch die Zugfahrt ausgelöst sein könnte. Meine Medis habe ich jedenfalls jetzt in die Fototasche gepackt. Ich hoffe aber, dass ich sie nicht brauche.</p>
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		<title>Boston: Kommunikationszentrale Klo</title>
		<link>http://blog.rohweder.org/2009/08/16/kommunikationszentrale-klo/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Aug 2009 02:01:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Rohweder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Ich berichtete ja schon mal über das sehr schwächelnde WLAN hier auf der Bude. So eben habe ich herausgefunden, dass der Empfang im Badezimmer zwar auch schwach ist, aber deutlich stabiler ist als im Rest der Butze. </p> ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich berichtete ja schon mal über das sehr schwächelnde WLAN hier auf der Bude. So eben habe ich herausgefunden, dass der Empfang im Badezimmer zwar auch schwach ist, aber deutlich stabiler ist als im Rest der Butze. <img src='http://blog.rohweder.org/wp-includes/images/smilies/icon_cool.gif' alt='8-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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