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	<title>Just My 2 Cents &#187; Fotografie</title>
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	<description>Dies, das und jenes.</description>
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		<title>Die Interschutz &#8211; ein persönliches Fazit</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 07:58:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Rohweder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
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		<category><![CDATA[Interschutz 2010]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Jetzt ist sie schon fast eine Woche vorbei, die Interschutz 2010 in Leipzig. Die meisten da draussen werden sich sicherlich fragen, was das überhaupt für eine Messe ist. Hannover Messe oder CeBIT ist in der Regel noch geläufig, aber Interschutz?</p> <p>Die Interschutz ist im Bereich Rettung, Brand-/Katastrophenschutz und Sicherheit die internationale Leitmesse schlechthin. Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_0035.jpg" rel="lightbox[1489]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1496" title="Der rote Hahn - die Interschutz" src="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_0035-150x150.jpg" alt="" width="90" height="90" /></a>Jetzt ist sie schon fast eine Woche vorbei, die Interschutz 2010 in Leipzig. Die meisten da draussen werden sich sicherlich fragen, was das überhaupt für eine Messe ist. Hannover Messe oder CeBIT ist in der Regel noch geläufig, aber Interschutz?</p>
<p><span id="more-1489"></span>Die Interschutz ist im Bereich Rettung, Brand-/Katastrophenschutz und Sicherheit die internationale Leitmesse schlechthin. Sie findet nur alle fünf Jahre statt und ist daher etwas besonderes. Und zwar für alle Beteiligten, egal ob Veranstalter, Aussteller oder Besucher. Um einmal ein paar Zahlen zu nennen: 125.000 Besucher, 1350 Aussteller aus 46 Nationen, 90.000 Quadratmeter in fünf Hallen und zwei Aussengeländen. Ja, das Messegelände in Leipzig war voll bis unters Dach, wie es so schön heißt.</p>
<div id="attachment_1492" class="wp-caption alignright" style="width: 190px"><a href="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_0332.jpg" rel="lightbox[1489]"><img class="size-medium wp-image-1492" title="Empfangsantenne für die Mikros." src="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_0332-300x200.jpg" alt="" width="180" height="120" /></a><p class="wp-caption-text">Ohne Funkmikros ging auf dem Aussengelände nichts.</p></div>
<p>Und wir mitten drin! Und damit ich auch. Mein Job in der Woche war es, Interviews zu schneiden und auf die Sendemaschine zu schubsen und die Tage im Bild festzuhalten. Deshalb war ich auch mit einem kompletten Arbeitsplatz angereist, hatte meinen zweiten iMac dabei, Drucker und was man sonst noch so braucht. Da wir das Messeradio gestalteten bekam ich auch ein Plätzchen in einem Büro für freie Mitarbeiter im Pressezentrum. Wofür ich im Laufe der Woche auch sehr dankbar war, denn zum einen wurde da Abends abgeschlossen und es war klimatisiert, was noch sehr wichtig werden sollte.</p>
<p>Einziger Nachteil: Wollte ich aufs Außengelände, so musste war der Weg sehr weit, denn es ging einmal quer über das komplette Messegelände. Bekanntermaßen bin ich auf Grund meines Unfalls vor inzwischen 16 Jahren nicht mehr der große Fußgänger, hatte mich aber mit meinem Hausarzt beratschlagt und mir für diese Woche etwas verschreiben lassen.</p>
<p>Und ich muss an dieser Stelle mal der Pharmaindustrie danken. Denn das Zeug hat mir richtig gut geholfen. Es war ein Genuss den ganzen Tag schmerzfrei über die Messe laufen zu können. Die meisten von Euch können das vielleicht nicht nachvollziehen. Aber für mich war das ein Stück Freiheit auf Zeit. Wissend, das nicht nach spätestens einer Stunde der Knöchel heftig zu protestieren anfängt. Sich keine Gedanken darüber machen zu müssen wie lange ich trotzdem durchhalten können würde. Und die Gewissheit zu haben, auch am nächsten Tag fit zu sein. Zu Fuß gehen ist toll, glaubt es mir.</p>
<p>Das war eins meiner persönlichen Highlights. Dann lag etwas in der Luft, die ganze Woche über. Aufbruch. Es war als hätte jemand das Motto ausgegeben &#8220;Stellt Euch vor es ist Krise und keiner geht hin!&#8221; So ungefähr fühlte es sich an. Unglaubliche Energie hing da irgendwie in der Luft. Die ersten Tage war es noch relativ ruhig, da von Montag bis Donnerstag fast nur Fachbesucher auf der Messe unterwegs waren. Gute Gelegenheit sich zu orientieren. Und wie gesagt &#8220;ruhig&#8221; ist sehr relativ zu sehen. <img src='http://blog.rohweder.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Überall wuselten Leute rum, mitten drin ich &#8220;bewaffnet&#8221; mit meiner &#8220;Lady&#8221; und Presseausweis um den Hals. Sehr praktisch, schaffte Platz zum Fotografieren ohne lange drängeln und erklären zu müssen. War wirklich so: erster Blick auf die Kamera, zweiter auf den Ausweis &#8211; keine Fragen. Und mancher Aussteller machte dann auch mal die Vitrine auf, um die Spiegelungen zu vermeiden. Diese Kombination macht die Arbeit doch einfacher und auch schneller.</p>
<p>Denn Zeit war etwas, was sehr knapp war. Die Zeit von 8:30 bis 18 Uhr in der das Pressezentrum geöffnet war verging immer wie im Fluge. Audio schneiden, Bilder sortieren, Audio schneiden, Bilder sortieren. Ja, war Stress. Aber positiver denn es hat einfach nur Spaß gemacht. Das Umfeld hat gestimmt. Die Menschen auf der Messe, unser Team und die Kollegen mit denen ich das Büro teilte. Das war einfach rund.</p>
<p>Auf der Messe hatte ich auch Gelegenheit, mal Dinge fotografisch anders an zu gehen, andere Themen zu fotografieren, zu experimentieren. So eine Messe ist eigentlich ein Mekka für Fotografen. Es gibt Stills, es gibt Portraits, es gibt Action, es gibt Street. Und das alles auf einem &#8220;überschaubaren&#8221; Raum. Action gab es vor allem auf dem Vorführgelände, das wir mit zwei Leuten moderiert &#8211; naja, eher gerockt haben. <img src='http://blog.rohweder.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Für die beiden Jungs war es richtig heftig, aber sie haben einen super Job abgeliefert. Da haben wir eigentlich alle, aber dazu später.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_0217.jpg" rel="lightbox[1489]"><img title="Zweirädrige Feuerwehr" src="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_0217-300x200.jpg" alt="" width="180" height="120" /></a><p class="wp-caption-text">Wenn meine Schrauberin das sieht kriegt die einen Lachkrampf. <img src='http://blog.rohweder.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p></div>
<p>Noch mal kurz zum Thema Foto: Der Plan war an sich, dass ich für unsere Webseite (und natürlich auch für mich) fotografiere. Damit war im Grunde klar, dass die Fotos im Nachgang entsprechend verkleinert würden. Für mich Anlaß, der Kamera in Sachen ISO die Wahl zu überlassen. An der D700 kann man für Auto-ISO einstellen, welchen ISO-Wert ich eigentlich nutzen möchte, wie weit die Verschlusszeit runter gehen darf und wenn dieser Wert erreicht ist, wie weit der ISO-Wert hoch geregelt werden darf. Klar, ISO200 wollte ich an sich immer haben (das ist der niedrigste Standardwert bei der D700), langsamste Verschlusszeit sollte 1/200 sein, weil ich das 70-200 2.8 mit dabei hatte und bei 200mm einfach nicht über die Verschlusszeit nachdenken wollte. Und jetzt kommt der Part, wo ich einfach frech war. Die &#8220;Lady&#8221; durfte bis ISO6400 hoch gehen.</p>
<p>Die D700 ist nun von Haus aus keine Kamera die sehr ruschanfällig ist, auch wenn die D3s ihr den Rang schon wieder abgelaufen hat. Aber unter der geplanten Runterrechnerei verliert sich eh ein ganzer Teil des Rauschens. Also war ich &#8220;safe&#8221;. Dachte ich. Kam natürlich anders. Aber das erfuhr ich erst als es schon zu spät war. <img src='http://blog.rohweder.org/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  Allerdings ist das nicht tragisch. Klar, für die Vogue und ähnliche Magazine reicht die Rauschqualität nicht mehr. Aber für alles andere geht das locker, erst recht mit der jetzt neuen Rauschreduzierung von Lightroom 3. Soviel zum Thema Fotografieren auf der Interschutz.</p>
<p>Was bei uns im Team wieder genial klappte war die Arbeitsteilung. Jeder machte das, was er gut konnte. Hier wurden Flyer verteilt, da wurden Gespräche geführt, dort moderiert und hier fotografiert. Und ich denke, dass ist ein Teil was uns ausmacht. Wir waren zum Schluss mit neun Leuten vor Ort und haben Hand in Hand gearbeitet. Dafür, das wir an sich eine zusammen gewürfelte Truppe sind, haben wir besser funktioniert als manche Firma. Das auf einer Messe nicht alles planmässig abläuft dürfte auch jedem klar sein. Aber dann heisst es flexibel zu sein und das haben wir geleistet. Auch bei Dingen die wir nicht zu verantworten hatten. Aber das spielt dann keine Rolle, es heißt einfach reagieren, das Ruder rumreissen und das Beste draus machen.</p>
<div id="attachment_1494" class="wp-caption alignright" style="width: 190px"><a href="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_1081.jpg" rel="lightbox[1489]"><img class="size-medium wp-image-1494" title="Ex-Marder" src="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_1081-300x200.jpg" alt="&quot;Männerspielzeug&quot;." width="180" height="120" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Männerspielzeug&quot;.</p></div>
<p>Wir haben auch noch etwas anders gemacht als die meisten Aussteller. Wir haben nicht im Hotel übernachtet. Das macht ja jeder. Wir sind in Leipzig mit zwei Wohnwagen und drei Wohnmobilen aufgeschlagen. Und was macht man damit? Genau, man geht auf einen Campingplatz. Und dann? Dann baut man eine Wagenburg. Während mancher Aussteller den Abend an der Hotelbar verbracht hat, haben wir uns abends am Grill erholt um dann am nächsten Tag mit Vollgas weiter zu machen. Und ich glaube, das war für uns auch der richtige Weg. Denn so hatten wir die Chance abends in Ruhe zu klären was anlag, wo es Probleme gab um die zu lösen. Sicher, vielleicht macht man an der Hotelbar noch das eine oder andere Geschäft. Aber ich bezweifle einfach mal, dass es für uns die Hotelbehausung &#8220;gerechtfertigt&#8221; hätte.</p>
<p>So war es ein viel intensiveres Teamerlebnis &#8211; wobei nicht unerwähnt bleiben soll, dass wir entgegen anderen Gerüchten die Mücken der Lübschützer Teiche nicht in unser Team aufgenommen haben &#8211; so sehr sich diese auch darum bemühten. Nee Jungs und Mädels, ihr müsst draussen bleiben. Zum Glück hatte der eine oder andere an Salbe gegen Mückenstiche gedacht. <img src='http://blog.rohweder.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<div id="attachment_1495" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_1186.jpg" rel="lightbox[1489]"><img class="size-medium wp-image-1495 " title="In Action" src="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_1186-300x200.jpg" alt="Es war eine heiße Messe, im wahrsten Sinne des Wortes." width="180" height="120" /></a><p class="wp-caption-text">Es war eine heiße Messe, im wahrsten Sinne des Wortes.</p></div>
<p>Das Wetter. Ja, das war so ein Ding. Petrus war uns fast durchgehend hold. Wobei &#8211; naja, bei genauerer Betrachtung hat er es mit dem Motto &#8220;Langsam Anfangen und dann stark nachlassen&#8221; gehalten. Die ersten Tage waren warm, von Tag zu Tag steigerten sich die Temperaturen. Mittwoch und Donnerstag hatten es in sich, der Donnerstag war der schlimmste Tag, es war einfach nur heiß, die Luft stand. In den Hallen staute sich auch langsam die Luft, in der Glashalle war es ganz schlimm. Wer sich dort nicht aufhalten musste sah zu schnell durch zu kommen um die gegenüber liegende Halle zu erreichen. Auch draussen war es nicht besser. Flucht? Unmöglich. Obwohl &#8211; erwähnte ich schon mein klimatisiertes Pressezentrum? :mgreen:</p>
<p>Abkühlung brachte erst der Freitag, der zwar an sich der heißeste Tag werden sollte, aber Wind mit brachte. So war das sehr erträglich. Samstag war es dann deutlich kühler, statt 34 Grad hatten wir nur noch 25. Nachmittags verzog sich dann auch die Sonne ganz und Petrus testete mal sein Schleusensystem. Funktionierte, es goß. Dann hielt es auch wieder auf &#8211; nur um gegen 18 Uhr pünktlich zum Stand einladen wieder die Schleusentore zu öffnen. Als alles im Auto war, da war auch der Regen wieder zu Ende. Wir haben uns halt gesagt, Petrus weint, weil wir wieder nach Hause fahren.</p>
<p>Ja, irgendwie war es auch traurig. Die Woche war toll. Mental hätten wir auch noch eine Woche rangehängt, aber irgendwann ist einfach die Kraft weg und auch ich hatte gemerkt, dass ich langsam an die Grenzen meines Medikamentes kam, dass nicht mehr zu 100% funktionierte. Aber 90% waren auch gut. <img src='http://blog.rohweder.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_0833.jpg" rel="lightbox[1489]"><img class="size-medium wp-image-1493 alignright" title="Messeturm Leipzig" src="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_0833-200x300.jpg" alt="" width="120" height="180" /></a>Jetzt sind wir wieder daheim, befinden uns in der Nachbereitung. In den kommenden Tagen werde ich nach und nach die meisten Interviews auf unseren YouTube-Account online stellen, versehen mit ein paar Bildern aus der Woche. Auch wenn wir gut zu tun haben, die Woche als rundum gelungen bewerten können, so war das nach Hause kommen doch irgendwie ein bisschen in ein Loch fallen. Nicht mehr morgens aus dem Taxi steigen und sich von diese Messeatmosphäre aufsaugen lassen.</p>
<p>Von Leipzig habe ich leider nichts gesehen. Aber das hole ich irgendwann nach. Und wenn alle Menschen so hilfsbereit sind wie unser Taxifahrer und Platzwart, die Mitarbeiter auf der Messe und Helfer, dann ist das etwas worauf ich mich schon freue.</p>
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		<title>Interschutz 2010 Leipzig</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 09:08:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Rohweder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Ja, wir sind da. Nein, nicht erst seit heute, sondern seit Sonntag, aber viel Zeit bleibt nicht um etwas zu schreiben. Es ist aber sehr genial! Das Team ist am rotieren, heute Abend bekommen wir noch mal zwei Jungs zur Verstärkung die wir dringend brauchen. Aber auch wenn wir noch zehn Leute mehr hätten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, wir sind da. Nein, nicht erst seit heute, sondern seit Sonntag, aber viel Zeit bleibt nicht um etwas zu schreiben. Es ist aber sehr genial! Das Team ist am rotieren, heute Abend bekommen wir noch mal zwei Jungs zur Verstärkung die wir dringend brauchen. Aber auch wenn wir noch zehn Leute mehr hätten &#8211; auch die würden sich nicht langweilen.</p>
<p><span id="more-1486"></span>Wir haben nicht nur unseren Stand in Halle 1, sondern wir moderieren mit zwei Leuten auch die Vorführfläche, wo die Hersteller und Feuerwehren ihr Equipment präsentieren und vorführen. Es ist alles unwahrscheinlich spannend, ich würde mich gern selbst klonen, um alles machen zu können was ich gerne machen möchte. Auch wenn das Wette etwas &#8220;grausam&#8221; ist. Viel zu warm!</p>
<p>Wobei ich mich jetzt gerade nicht beschweren kann. Denn diese Zeilen schreibe ich aus dem klimatisieren Pressezentrum, wo mich morgens der erste Weg hinführt. Da schneide ich die gesammelten Audios vom Vortag zu kleinen Beiträgen zusammen, die dann in die Rotation kommen. Meistens beschäftigt mich das den ganzen Vormittag. Nachmittags bin ich dann mit der Knipse unterwegs um Bildeindrücke zu sammeln. Was auch nicht einfach ist, denn sorry, aber von den ganzen Eindrücken hier bin ich total geflasht, um den Ausdruck eines Radiokollegen zu benutzen. Aber ich will jeden Tag ein kleine Bildauswahl bei uns im Fotoalbum bereitstellen, da bin ich meist gegen 17 Uhr wieder im Pressezentrum, Bilder selektieren, ggf. anpassen und online stellen.</p>
<p>Es ist stressig, auch durch ein paar Kleinigkeiten die mit zu erledigen sind, aber es macht einen riesigen Spass. Und was halt auch sehr cool ist, wir sind ja nicht nur einfach Aussteller, sondern wir machen hier das offizielle Messeradio. Das erleichtert einiges ungemein. <img src='http://blog.rohweder.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Was mich persönlich betrifft: Ich darf gerade etwas erleben, was ich seit gut 16 Jahre nicht mehr erleben konnte: schmerzfrei den ganzen Tag auf den Beinen sein. Vor Leipzig war ich noch bei meinem Doc, der hat mir für die Tage hier ein &#8220;Wundermittel&#8221; verschrieben, mit dem ich die Gelenkschmerzen aus dem Fuss komplett ausblenden kann. So macht es wirklich wieder Spaß zu Fuß unterwegs zu sein! Leider ist das keine Dauerlösung, aber im Augenblick geniesse ich das sehr.</p>
<p>So, die nächsten Audios warten. Liebe Grüße aus Leipzig an Euch!</p>
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		<title>Heinz Rudolf Kunze, Purple Schulz und Co.</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Jun 2010 08:16:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Rohweder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Heinz Rudolf Kunze]]></category>
		<category><![CDATA[Josef Piek]]></category>
		<category><![CDATA[Purple Schulz]]></category>
		<category><![CDATA[Rendsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Schleswig-Holstein Tag]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Stute]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Außerplanmäßig bin ich heute gestern zu einem Fototermin im Bühnengraben gekommen. Auf der Bühne Heinz Rudolf Kunze, Purple Schulz, Wolfgang Stute und Josef Piek.</p> <p>Die Voraussetzungen waren luxuriös: Platz im Graben ohne Ende und auf Grund der vier Künstler auch richtig viel Zeit zum Fotografieren statt der sonst üblichen drei Titel. Zur Vedeutlichung: Erstes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Außerplanmäßig bin ich <span style="text-decoration: line-through;">heute</span> gestern zu einem Fototermin im Bühnengraben gekommen. Auf der Bühne Heinz Rudolf Kunze, Purple Schulz, Wolfgang Stute und Josef Piek.</p>
<p><span id="more-1471"></span>Die Voraussetzungen waren luxuriös: Platz im Graben ohne Ende und auf Grund der vier Künstler auch richtig viel Zeit zum Fotografieren statt der sonst üblichen drei Titel. Zur Vedeutlichung: Erstes Foto um 21:04 Uhr, das letzte um 22:06. Uhr. <img src='http://blog.rohweder.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>

<a href='http://blog.rohweder.org/2010/06/05/heinz-rudolf-kunze-purple-schulz-und-co/cro_9779/' title='CRO_9779'><img width="150" height="150" src="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_9779-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CRO_9779" title="CRO_9779" /></a>
<a href='http://blog.rohweder.org/2010/06/05/heinz-rudolf-kunze-purple-schulz-und-co/cro_9800/' title='CRO_9800'><img width="150" height="150" src="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_9800-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CRO_9800" title="CRO_9800" /></a>
<a href='http://blog.rohweder.org/2010/06/05/heinz-rudolf-kunze-purple-schulz-und-co/cro_9824/' title='CRO_9824'><img width="150" height="150" src="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_9824-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CRO_9824" title="CRO_9824" /></a>
<a href='http://blog.rohweder.org/2010/06/05/heinz-rudolf-kunze-purple-schulz-und-co/cro_9843/' title='CRO_9843'><img width="150" height="150" src="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_9843-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CRO_9843" title="CRO_9843" /></a>
<a href='http://blog.rohweder.org/2010/06/05/heinz-rudolf-kunze-purple-schulz-und-co/cro_9864/' title='CRO_9864'><img width="150" height="150" src="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_9864-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CRO_9864" title="CRO_9864" /></a>
<a href='http://blog.rohweder.org/2010/06/05/heinz-rudolf-kunze-purple-schulz-und-co/cro_9898/' title='CRO_9898'><img width="150" height="150" src="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_9898-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CRO_9898" title="CRO_9898" /></a>
<a href='http://blog.rohweder.org/2010/06/05/heinz-rudolf-kunze-purple-schulz-und-co/cro_9904/' title='CRO_9904'><img width="150" height="150" src="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_9904-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CRO_9904" title="CRO_9904" /></a>
<a href='http://blog.rohweder.org/2010/06/05/heinz-rudolf-kunze-purple-schulz-und-co/cro_9926/' title='CRO_9926'><img width="150" height="150" src="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_9926-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CRO_9926" title="CRO_9926" /></a>
<a href='http://blog.rohweder.org/2010/06/05/heinz-rudolf-kunze-purple-schulz-und-co/cro_9934/' title='CRO_9934'><img width="150" height="150" src="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_9934-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CRO_9934" title="CRO_9934" /></a>
<a href='http://blog.rohweder.org/2010/06/05/heinz-rudolf-kunze-purple-schulz-und-co/cro_9938/' title='CRO_9938'><img width="150" height="150" src="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_9938-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CRO_9938" title="CRO_9938" /></a>
<a href='http://blog.rohweder.org/2010/06/05/heinz-rudolf-kunze-purple-schulz-und-co/cro_9950/' title='CRO_9950'><img width="150" height="150" src="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_9950-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CRO_9950" title="CRO_9950" /></a>

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		<title>Eine Frage der (Kamera-)Haltung</title>
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		<pubDate>Sun, 30 May 2010 08:53:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Rohweder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Wir Fotografen sind technisch heute ganz schön verwöhnt. Da gibt uns die Technik allerlei Hilfmittel an die Hand, um auch dann noch zu fotografieren, wenn das Licht schwächelt. Sei es durch Stabilisatoren oder durch immer rauschärmere Sensoren. Und dennoch kommt der Moment, wo das alles nicht reicht.</p> <p>Denn der Technik sind auch Grenzen gesetzt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir Fotografen sind technisch heute ganz schön verwöhnt. Da gibt uns die Technik allerlei Hilfmittel an die Hand, um auch dann noch zu fotografieren, wenn das Licht schwächelt. Sei es durch Stabilisatoren oder durch immer rauschärmere Sensoren. Und dennoch kommt der Moment, wo das alles nicht reicht.</p>
<p><span id="more-1465"></span>Denn der Technik sind auch Grenzen gesetzt, Wunder kann sich nicht vollbringen. Wenn die Verschlusszeit dann in den Keller geht heißt es Ruhe bewahren, im wahrsten Sinne des Wortes. Die Kamera ruhig halten um trotzdem noch ohne Verwackelung fotografieren zu können. In solchen Momenten kommt es auf die richtige Technik der Kamerahaltung an. Der Fotograf Joe McNally hat dazu ein kleines Video gedreht, dass ich Euch an dieser Stelle nahe legen möchte.</p>
<p><a href="http://blog.rohweder.org/2010/05/30/eine-frage-der-kamera-haltung/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Vielleicht ist es aufgefallen: beim Joe gibt es einen kleinen Umstand, er gehört zu den sogenannten Linksäugigen. Das sind die Menschen, die mit dem linken Auge durch den Sucher schauen. Die anderen sind dementsprechend die Rechtsäugigen zu denen ich auch gehöre. Aber ich wollte die Technik von Joe, die Kamera mit der Schulter zu stabilisieren, einfach testen und habe einmal mit dem linken Auge versucht zu arbeiten. Auch wenn es sich im ersten Moment ungewohnt anfühlt funktioniert das ganz gut und das Ergebnis spricht für sich: die Kamera liegt deutlich ruhiger. Also einfach mal testen und die linke Schulter zur Stabilisierung nutzen.</p>
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		<title>Enrichmentkurs auf der Zielgeraden &#8211; Nachtrag</title>
		<link>http://blog.rohweder.org/2010/04/30/enrichmentkurs-auf-der-zielgeraden-nachtrag/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 14:53:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Rohweder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Enrichment]]></category>
		<category><![CDATA[Foto]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Durch Sam ist mir gerade aufgefallen, dass ich an dieser Stelle über den Enrichmentkurs noch gar nichts geschrieben hatte &#8211; obwohl ich mir sicher war, schon einmal ein paar Zeilen verfasst zu haben.</p> <p>Hatte ich auch, allerdings an dieser Stelle, daher ist das hier etwas untergegangen Deshalb nachträglich noch ein paar Infos und Eindrücke.</p> [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Durch <a title="Blog von Radeldudel" href="http://www.radeldudel.de/blog/Fotografie" target="_blank">Sam</a> ist mir gerade aufgefallen, dass ich an dieser Stelle über den Enrichmentkurs noch gar nichts geschrieben hatte &#8211; obwohl ich mir sicher war, schon einmal ein paar Zeilen verfasst zu haben.</p>
<p><span id="more-1443"></span><a href="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_2203.jpg" rel="lightbox[1443]"><img class="alignright size-medium wp-image-1300" title="Lane." src="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_2203-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a>Hatte ich auch, allerdings an <a title="News auf cr.pix.de" href="http://crpix.rohweder.org/news.php" target="_blank">dieser Stelle</a>, daher ist das hier etwas untergegangen <img src='http://blog.rohweder.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Deshalb nachträglich noch ein paar Infos und Eindrücke.</p>
<p>Der Kurs fand im Rahmen des <a title="Enrichment-Projekt in Schleswig-Holstein" href="http://enrichment.lernnetz.de/content/index.php" target="_blank">Enrichment-Projektes</a> statt und hatte als Thema &#8220;Einstieg in die digitale Fotografie&#8221;. Die Projektteilnehmer sind Schüler der drei Gymnasien Helene-Lange, Herder und Kronwerk. Altersmäßig bewegten sie sich zwischen 13 und 17 Jahren, was ich doch sehr interessant fand. Auch wenn ich erst einige Bedenken hatte, aber auch die &#8220;Youngster&#8221; waren konzentriert bei der Sache. Mit meinem Kollegen Olli Sachse hatten wir im vergangenen Jahr bereits einen Kurs im Bereich Internetradio angeboten und aus der Erfahrung heraus hatte ich die Teilnehmerzahl auf sechs beschränkt.</p>
<p>Jetzt, nachdem der letzte Kurstag hinter mir liegt muss ich auch sagen, dass diese Entscheidung auch richtig war. Unser Raum gibt einfach nicht mehr her und wäre einfach zu eng. So war es eine angenehme Arbeitsatmosphäre &#8211; und an die Naschies konnten auch alle Teilnehmer gleichermaßen herankommen. <img src='http://blog.rohweder.org/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die Arbeitsunterlagen habe ich den Teilnehmern immer erst im Nachhinein zur Verfügung gestellt. Ich hatte mir zwar einen &#8220;Fahrplan&#8221; gebaut, wollte aber so flexibel bleiben um auf Fragen und Wünsche der Jugendlichen eingehen zu können. Und diese Dinge habe ich nachträglich in die Unterlagen noch mit aufgenommen, so dass es von dem jeweiligen Tag immer eine komplette Zusammenfassung gab.</p>
<p>Bei den Unterlagen ergaben sich zunächst zwei Fragen: Stelle ich sie in guter Qualität zur Verfügung, so dass man sie auch ausdrucken kann, oder nur in geringer Qualität für die Bildschirmdarstellung bereit? Letztlich ist es die erste Variante geworden. Ausgehend von meiner Vorliebe, bestimmte Texte lieber auf Papier lesen zu wollen, wollte ich dann auch nicht am falschen Ende knauserig sein. Allerdings gab es dadurch ein kleines Problem. Die einzelnen Dokumente wurden schnell relativ groß, denn auch die Bilder sollen gedruckt noch gut aussehen. Daher habe ich die PDFs auch nicht als Mail versandt, sondern als Download via <a title="Dropbox" href="http://www.dropbox.com" target="_blank">Dropbox</a> zur Verfügung gestellt. Meiner Meinung nach ein schöner und einfacher Weg um solche Dokumente gezielt zur Verfügung stellen zu können.</p>
<p>Verschweigen möchte ich an dieser Stelle auch nicht, dass ich den ersten Kurstag etwas verpatzt habe. Denn das erste Treffen ist an sich der richtige Zeitpunkt zum Kennenlernen, Formulierung der Teilnehmerwünsche und so weiter. Den Plan hatte ich ursprünglich auch &#8211; aber blöderweise hatte ich mir das nicht aufgeschrieben. Also habe ich das dann prompt verpennt, habe zwar meine Person vorgestellt, bin dann aber gleich in den Stoff eingestiegen. Warum? Pure Aufregung. Ich bin es bis dato nicht gewohnt vor Gruppen zu sprechen und dadurch ist mir mein Plan den ich im Kopf hatte, im entscheidenden Moment nicht präsent gewesen. Jemand, der ohnehin oft vor Menschen spricht, wird da weniger das Problem haben. Wer es nicht gewohnt ist: Plan aufschreiben ist ein guter Plan. <img src='http://blog.rohweder.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wie sieht die Zukunft aus? Sollte seitens des Enrichmentprojektes auf für das nächste Jahr Interesse an einem Einsteigerkurs bestehen, dann werde ich ihn auch gern wieder anbieten. Allerdings mit den schon angesprochenen Veränderungen. Für die Erwachsenenbildung kann ich mir das inzwischen auch gut vorstellen, wenngleich wie ebenfalls schon erwähnt, die Art der Durchführung eine andere sein soll und ich mir mehr Workshopelemente wünsche. Planen werde ich also erst einmal in diesem Bereich, denn Spaß gemacht hat es mir eben auch und in welcher Form und Verpackung das dann statt finden wird, das ist noch offen. In jedem Fall werde ich in den nächsten Tagen mal ein paar Gespräche führen.</p>
<p>Jetzt wünsche ich Euch allen da draußen aber erst einmal einen schönen Tanz in den Mai.</p>
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		<title>Enrichmentkurs auf der Zielgeraden</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 13:52:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Rohweder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Enrichment]]></category>
		<category><![CDATA[fazit]]></category>
		<category><![CDATA[Fotokurs]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Länger als eigentlich gedacht hat sich mein Enrichmentkurs hin gezogen. Wobei, das klingt jetzt so negativ, ist es aber nicht. Ursprünglich sollte der letzte Termin vor Ostern sein. Aber da wir im Februar den Termin zweimal wegen akuten Schneefalls haben ausfallen lassen, holen wir die Termine jetzt nach. Und auch wenn Donnerstag erst der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Länger als eigentlich gedacht hat sich mein Enrichmentkurs hin gezogen. Wobei, das klingt jetzt so negativ, ist es aber nicht. Ursprünglich sollte der letzte Termin vor Ostern sein. Aber da wir im Februar den Termin zweimal wegen akuten Schneefalls haben ausfallen lassen, holen wir die Termine jetzt nach. Und auch wenn Donnerstag erst der letzte Termin ist, so habe ich mir über den Kurs schon so meine Gedanken gemacht und ziehe an dieser Stelle ein Fazit.</p>
<p><span id="more-1431"></span></p>
<p><a href="http://blog.rohweder.org/media/bilder/dsc03815.jpg" rel="lightbox[1431]"><img class="alignright size-medium wp-image-1078" title="Nikon D700" src="http://blog.rohweder.org/media/bilder/dsc03815-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a>Angetreten bin ich mit sechs Teilnehmern, davon übrig geblieben sind immerhin fünf. Spannender weise hatten sich fünf Mädels und ein Junge angemeldet, ich hatte da ein etwas ausgewogeneres Verhältnis erwartet. Woran das nun liegt, darüber müsste ich spekulieren und das wäre wohl wieder ein ganz eigenes Kapitel für sich. Wie dem auch sei, Mädels an die Fotofront.</p>
<p>Im Vorfeld des Kurses habe ich mir natürlich Gedanken gemacht, die ich mittels eines Wikis zu einem Konzept weiter entwickelt habe. Für ein Wiki habe ich mich deshalb entschieden, weil ich später die einzelnen Kurselemente für weitere mögliche Kurse gern neu zusammenbauen und auf die Art und Weise je nach Schwerpunkt &#8220;zusammenklicken&#8221; kann. Das mit dem Klicken darf man jetzt nicht wörtlich nehmen, aber für mich war und ist das bislang ein guter Weg, um aus einem Pool von Elementen einen Kurs zusammen stellen zu können. Falls jemand eine bessere Idee hat dann immer her damit. Was halt an dieser Vorgehensweise auch nett ist, dass ich die Texte und Bilder zum entsprechenden Thema den Kursteilnehmern auch einfach zur Verfügung stellen kann ohne sie zusammen suchen zu müssen.</p>
<p>Ziel des Kurses war es, den Teilnehmern Grundlagen zu vermitteln. Sowohl technischer, aber auch kreativer Natur. Angesetzt waren zehn Termine zu je zwei Stunden in der Woche, was gewisse Einschränkungen mit sich bringt. Gemeinschaftlich raus gehen und Fotografieren mit anschließender Bildbesprechung? Schwierig. Einen endgültigen Weg habe ich dafür auch noch nicht gefunden, nur einen Ansatz, nämlich ein &#8220;Schnellverfahren&#8221;, quasi einen &#8220;<a title="&quot;Turbo Boost&quot; auf Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Turbo_Boost" target="_blank">Turboboost</a>&#8220;.</p>
<p><a href="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_3596.jpg" rel="lightbox[1431]"><img class="alignleft size-medium wp-image-1437" title="Schneeweg." src="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_3596-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a>Begonnen haben wir im Februar. Da das Wetter zum einen alles andere als Fotoanfängertauglich war, gab es erst mal einiges an theoretischem Wissen aus der Technik und dann auch aus dem Bereich der Kreativität. Denn am Ende sollte die Truppe eine Idee davon haben was es bedeutet, selbst das Bild zu kontrollieren und die Kontrolle nicht der Kamera zu überlassen.  Daher war ich davon überzeugt, erst technische Grundlagen legen zu müssen, was aber Unsinn ist. Kreativität beginnt nicht bei Blende und Verschlusszeit. Ausschnitt, Perspektive und Kippen geht auch mit einer Kamera im Vollautomatikmodus. Logisch. Künftig werde ich also eher damit einsteigen und dann die Technik Stück für Stück mit dazu nehmen. Meiner Meinung nach ist das sinnvoller und auch spannender. Die Truppe kann mit dem so Gelernten zwischen den Terminen schon mal gut experimentieren.</p>
<p>Wo wir bei der Technik sind kommen wir schon an einen Punkt der nicht so ganz unwichtig ist: die Kamera und damit die Voraussetzung für die (sinnvolle) Kursteilnahme. Schaut man sich insbesondere im Bereich der VHS die entsprechenden Ausschreibungen an, dann wird dort meistens eine DSLR gefordert. Der Grund liegt auf der Hand: die können alle sowohl mit Programmautomatik, Halbautomatiken und manuellem Modus umgehen und natürlich auch manuell fokussieren. Das sind Dinge, die für bestimmte Einsatzzwecke einfach benötigt werden. Aber es gibt auch Kameras in der Kompaktklasse die das können. Daher hatte ich, auch unter dem Gesichtspunkt des jugendlichen Alters der Teilnehmer explizit Kompaktkameras zugelassen, mit der Einschränkung, dass die Modelle die unterschiedlichen Belichtungsautomatiken beherrschen. Denn es ist wohl kaum zu erwarten, dass die Kids in dem Alter allesamt DSLRs besitzen.</p>
<p>Das hat an sich auch gut geklappt, Eltern die sich nicht sicher waren hatten von meinem Angebot ggf. die Eigenschaften der Kamera zu recherchieren auch Gebrauch gemacht &#8211; wenngleich im ersten Ansatz nicht umfänglich genug, aber die Kühe haben wir allesamt vom Eis bekommen.</p>
<p><a href="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_04631.jpg" rel="lightbox[1431]"><img class="alignright size-medium wp-image-1436" title="Danach." src="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_04631-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Für mich ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, an dem ich mir die Frage stelle, zukünftig weitere Kurse anzubieten. Und ich muss sagen, vorstellen kann ich mir das gut. Für das Enrichment sicher wieder in der Form wie bisher, halt mit den oben genannten Änderungen was die Verteilung der Themen angeht. Für die Erwachsenenbildung allerdings würde ich gern auf Tages- oder Wochenendkurse ausweichen. Einfach damit es einen vernünftigen Zeitrahmen gibt, um mit den Teilnehmern gemeinsam raus zu gehen, zu fotografieren und anschließend direkt die Bilder zu besprechen. Wie ich dann mit der Anforderung an die Kamera umgehe, ob ich dann auch sage eine DSLR ist Pflicht weiß ich noch nicht. Eigentlich möchte ich das nicht wirklich. Daran muss ich aber noch mal &#8220;bauen&#8221;.</p>
<p>Fazit: Der Kurs war in mehrerlei Hinsicht erfolgreich. Die Jugendlichen haben ein Gespür davon bekommen was es heißt, sich nicht allein auf die Kamera zu verlassen, sondern auch selbst mal die Bildkontrolle in die Hand zu nehmen. Schade ist natürlich, dass ich nicht alle Teilnehmer bis zum Schluss für das Thema begeistern konnte. Für mich war es das erste Mal einen kompletten Kurs als Dozent zu absolvieren und ich fand das durchaus auch für mich sehr lehrreich. Und ich hoffe auch, dass ich mit entsprechenden Änderungen nächstes Mal alle Teilnehmer bis zum Schluss motivieren kann. Ermutigend für mich fand ich die Frage, ob wir nach dem offiziellen Kurs eventuell mal ein gemeinsames Treffen zum Fotografieren machen könnten. Ich habe also scheinbar doch einiges richtig gemacht. <img src='http://blog.rohweder.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Kopieren oder nicht kopieren?</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 10:10:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Rohweder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Kopie]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Calvin Hollywood, seines Zeichens Fotograf und Photoshop-Artist, hat heute auf seinem Blog Stellung zu einem nicht ganz uninteressanten Thema bezogen. Nämlich dem Kopieren von Bildern.</p> <p></p> <p>Dabei geht es nicht um den einfachen Bilderklau, sondern um Inspiration. Er thematisiert dabei die Frage &#8220;wie fange ich an, wie kann ich lernen&#8221;. Das Kopieren von Bildern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Calvin Hollywood, seines Zeichens Fotograf und Photoshop-Artist, hat heute auf seinem Blog <a title="Inspiration oder Kopie ?!" href="http://www.calvinhollywood-blog.de/2010/04/15/inspiration-oder-kopie/" target="_blank">Stellung zu einem nicht ganz uninteressanten Thema</a> bezogen. Nämlich dem Kopieren von Bildern.</p>
<p><span id="more-1424"></span></p>
<p>Dabei geht es nicht um den einfachen Bilderklau, sondern um Inspiration. Er thematisiert dabei die Frage &#8220;wie fange ich an, wie kann ich lernen&#8221;. Das Kopieren von Bildern im Sinne von &#8220;Nachstellen und nachfotografieren und bearbeiten&#8221; wird von vielen angehenden Fotografen und Bildbearbeitern sehr argwöhnisch beäugt. Letztlich ist es aber doch wie in jeder Ausbildung: das Handwerkszeug lernt man zunächst durch das Kopieren Anderer. Erst mit der Zeit entwickelt sich der eigene Stil.</p>
<p>Calvin hat dazu einen sehr schönen Satz kreiert:</p>
<blockquote><p>Schmückt Euch mit dem Bild, nicht mit der Idee.</p></blockquote>
<p>Dieser Satz sagt eigentlich alles und ich kann ihn nur unterschreiben. Zumal ich auch von anderen, heute erfolgreichen Fotografen weiß, dass sich in ihren Anfängen auch zunächst einmal kopiert haben um sich das Rüstzeug zu erarbeiten. Solange eine Bildidee nicht als die eigene ausgegeben wird ist alles in Ordnung und wenn man sein Bild vorstellt und auf den Ideengeber verweist  &#8211; wer weiß, vielleicht gibt es dann sogar noch Tipps dazu.</p>
<p>Wie man es nicht machen sollte, dazu habe ich mich an <a title="Plagiate" href="http://blog.rohweder.org/2010/02/22/plagiate/" target="_blank">dieser Stelle</a> bereits ausgelassen.</p>
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		<title>Ein Dankeschön</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 15:31:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Rohweder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Foto]]></category>
		<category><![CDATA[Praktikum]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wie unschwer zu erkennen ist, heute ist Freitag. Freitag bedeutet gemeinhin das Ende der (Arbeits-)Woche und der Beginn des Wochenendes. Der heutige Freitag war aber auch das Ende einer Praktikantenzeit.</p> <p></p> <p class="wp-caption-text">Antidiätkorb </p> <p>Vor ein paar Wochen erreichtem ich über einen Geschäftspartner die Frage, ob ich ein Schulpraktikum anbieten würde. Er hätte da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie unschwer zu erkennen ist, heute ist Freitag. Freitag bedeutet gemeinhin das Ende der (Arbeits-)Woche und der Beginn des Wochenendes. Der heutige Freitag war aber auch das Ende einer Praktikantenzeit.</p>
<p><span id="more-1412"></span></p>
<div id="attachment_1413" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_6879.jpg" rel="lightbox[1412]"><img class="size-medium wp-image-1413" title="Ein Dankeschön" src="http://blog.rohweder.org/media/bilder/CRO_6879-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Antidiätkorb <img src='http://blog.rohweder.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p></div>
<p>Vor ein paar Wochen erreichtem ich über einen Geschäftspartner die Frage, ob ich ein Schulpraktikum anbieten würde. Er hätte da eine junge Dame, die sich brennend für den Beruf des Fotografen interessieren würde. Warum eigentlich nicht? Kann man ja mal probieren.</p>
<p>Und so führten die betreffende junge Dame und ich zwei Tage später ein Vorstellungsgespräch aus dem dann ein zweiwöchiges Praktikum wurde. Heute war also der letzte Tag und Henriette lief dann mit dem nebenstehenden Antidiät-Korb im Studio auf. <img src='http://blog.rohweder.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich sage an dieser Stelle &#8220;Dankeschön&#8221;, mir haben die zwei Wochen viel Spaß gemacht und wenn ich mir Deine Bilder so anschaue konnte ich Dir auch ein wenig beibringen. Für Deinen weiteren Weg wünsche ich Dir viel Glück, Erfolg und Durchhaltevermögen, denn das braucht man in unserer Branche. Und wenn Du Fragen hast, meine Mailadresse hast Du ja. <img src='http://blog.rohweder.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>365 Menschen</title>
		<link>http://blog.rohweder.org/2010/02/27/365-menschen/</link>
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		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 22:16:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Rohweder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[365 Tage]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Portrait]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>365 &#8211; die Zahl läßt gleich etwas in unseren Köpfen klingeln, verbinden wir damit sogleich die Anzahl der Tage pro Jahr &#8211; Schaltjahre ausgenommen. Und genau das hat sich ein junger Mann auf seine (Projek-)Fahne geschrieben: jeden Tag einen Menschen fotografieren und in seinem Fotoblog vorstellen.</p> <p></p> <p>Der junge Mann heißt Markus Schwarze, ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>365 &#8211; die Zahl läßt gleich etwas in unseren Köpfen klingeln, verbinden wir damit sogleich die Anzahl der Tage pro Jahr &#8211; Schaltjahre ausgenommen. Und genau das hat sich ein junger Mann auf seine (Projek-)Fahne geschrieben: jeden Tag einen Menschen fotografieren und in seinem Fotoblog vorstellen.</p>
<p><span id="more-1365"></span></p>
<p>Der junge Mann heißt Markus Schwarze, ist nebenberuflich Peoplefotograf und fabriziert mit geringem bis gar keinem Aufwand tolle Fotos. Vor allem: er hat ein Auge für Details die das Bild ausmachen. Denn einfach losziehen und Menschen fotografieren kann irgendwie jeder. Aber einem unspektakulärem Bild das gewisse Etwas zu verleihen, das ist schon eine Note für sich. Also, wer mal schauen möchte: <a title="Picture of the day - Markus Schwarze" href="http://day.fotowusel.de/" target="_blank">Picture of the day</a>.</p>
<p>Danke an <a title="Paul Ripke wird fotografiert." href="http://paulripke.blogspot.com/2010/02/one-picture-every-day.html" target="_blank">Paul Ripke</a> für den Tipp.</p>
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		<title>Vernunft siegt</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 11:38:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Rohweder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburgisches Oberlandesgericht.]]></category>
		<category><![CDATA[Panoramafreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Stiftung Preußische Schlösser und Gärten]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>&#8220;Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand&#8221;, so heißt es landläufig. Schaut man sich die Entscheidungen einiger Gerichte an, so fragt man sich hin und wieder, ob die Richter einen schlechten Tag hatten. Aber es gibt auch Fälle, in denen die Vernunft siegt.</p> <p></p> <p>Im Oktober 2008 durfte sich das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand&#8221;, so heißt es landläufig. Schaut man sich die Entscheidungen einiger Gerichte an, so fragt man sich hin und wieder, ob die Richter einen schlechten Tag hatten. Aber es gibt auch Fälle, in denen die Vernunft siegt.</p>
<p><span id="more-1360"></span></p>
<p>Im Oktober 2008 durfte sich das Landgericht Potsdam mit einer Frage auseinander setzen, in der es um die kommerzielle Verwendung von Fotos ging, die in einem durch die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten betreuten Park entstanden. Der Zutritt ist ausdrücklich erlaubt, das kommerzielle Fotografieren verboten, so die Parkordnung. In dieser ersten Instanz hatte die Stiftung auch Recht bekommen, diese Entscheidung ging auch quer durch die Branche.</p>
<p>Das Brandenburgische Oberlandesgericht hob diese Entscheidung nun auf. Meiner Meinung nach hat da ein Jurist auch tatsächlich mal mitgedacht und nicht einfach nur die Parkordnung gelesen. Laut der aktuellen Entscheidung dürfen fremde Gebäude fotografiert werden. Entgegen dem Recht am eigenen Bild bei Personen gibt es dieses bei Gebäuden nicht. Wenn der Eigentümer eines Gebäudes das Fotografieren nicht wünsche, so müsse er den Zutritt verbieten und sonstige Maßnahmen ergreifen, um das Objekt vor Ablichtung zu schützen. Im vorliegenden Fall würde dies aber letztlich dem Auftrag der Stiftung widersprechen, den sie von den Ländern Berlin und Brandenburg hat. Nämlich die Anlagen zu pflegen, bewahren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.</p>
<p>Die Richter des OLG sprachen den Fotografen ausdrücklich auch das Recht zu, wirtschaftlichen Nutzen aus den eigenen Arbeiten zu ziehen. Sonst könne man nur noch in den eigenen vier Wänden und auf hoher See risikofrei fotografieren. (Wobei auch das schief gehen kann). Also insgesamt gute Nachrichten für die Fotografenschaft.</p>
<p>(Az. – 5 U 12/09, 5 U 3/09 und 5 U 14/09).</p>
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