Wenn das eigene Bild nicht gefällt

Bekannterweise ziehe ich auch in meiner Freizeit gern mit der Kamera los, um so mehr mit Gleichgesinnten. So begab es sich, dass ich mich im Oktober mit einigen Leuten in Flensburg zu einem kleinen Nachtfotowalk traf, der an mir nicht ganz spurlos vorüber gehen sollte.

Es gibt einfach Momente in denen ich mir sagen, auch wenn ich in meiner Freizeit fotografieren gehe, darf etwas Professionalität ruhig dabei sein. So ärgere ich mich bis heute über ein Foto, das ich an der Museumswerft geschossen habe:

Museumswerft FlensburgWas mich hier schlicht stört sind die Reflektionen die duch Tropfen auf dem Objektiv entstanden sind. Beim Blick durch den Sucher und auch bei der Bildkontrolle sind die lange nicht so aufgefallen. Erst in der Nachbearbeitung haben die ihr Fähnchen gehisst und geschwenkt „huhu, hier sind wie!“. Ja danke auch. Und das ist halt der Punkt an dem ich mir im Nachhinein gewünscht habe, trotz Freizeitaktivität etwas gründlicher gearbeitet zu haben. Dann hätte ich nämlich die Linse vor jedem Foto einmal trocken gewischt, denn wie man unschwer sieht, war es typisches 2012-Wetter.

Das es auch genau anders geht hat Natalie Loos bewiesen, die nämlich so schlau war, genau das zu tun was ich unterlassen habe. Nämlich die Linse vor dem Auslösen trocken zu legen:

Foto: Natalie Loos
Foto: Natalie Loos

Bis heute nagt es in mir und ich habe mir fest vorgenommen, das Bild zu wiederholen, so es denn möglich ist. Als ich meine Version bearbeitet habe hatte ich schon gedacht „Ups“. Als ich dann Natalies Version gesehen habe, bekam meine Tischkante Bissspuren. Sicherlich ist es auch persönlicher Geschmack welches Bild einem besser gefällt. Und einen gewissen Charme ist meinem Bild sicher nicht abzusprechen. Aber……. :-) Ergo werde ich mich bei Gelegenheit wieder in Flensburg einfinden und einen neuen Versuch wagen. Und Petrus darf es dafür gern vorher regnen lassen. Vorher, Petrus!

Danke Natalie für das zur Verfügungstellen des Fotos!


Autor: Christian Rohweder

Begeisterter Fotograf und Motorradfahrer, Anhänger der Musik aus den 80ern, und Fan der folgenden Filme: Die unendliche Geschichte I, Fame (1980), Herr der Ringe, Harry Potter, Star Trek, Star Wars.

9 Gedanken zu „Wenn das eigene Bild nicht gefällt“

  1. Sorry, aber ich muss Dir leider Recht geben. Die Tropfen sind arg störend, was vor allem an der Laternen liegt. Rechts sind sie ja nicht zu sehen. Trotzdem hat das Bild einen ungeheuren Charme, es ist eine tolle Bearbeitung. Ich hoffe, Du hast beim nächsten Mal mehr Glück.

  2. Hmmmm….mir gefällts mit den Tropfen auch besser.
    Allerdings sagt mir Deine Bearbeitung mehr zu,kann auch daran liegen :-))

    1. Naja, die Bearbeitung hat Vor- und Nachteile. Einerseits ist der „Look“ ganz nett. Andererseits treten dadurch die Tropfen erst richtig zu Tagen. Das ist so jetzt ausschließlich in Lightroom entstanden. Ich muss mich mal hinsetzen und schauen, was ich in Photoshop ggf. retten kann. Wenn denn überhaupt.

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