Sony NEX-6 – die ersten Wochen

Keine Angst, dieses Blog verkommt nicht zu einer NEX-6-Werbetrommel, auch wenn es momentan etwas danach aussieht. Es ist aber so, dass mir dieser „Winzling“ (gemessen an meiner D700) wirklich viel Freude bereitet und ich wieder und wieder angenehm überrascht werde, was „Sweety“ so alles kann.

Heute kam ich von einem kleinen Ausflug aus Dänemark zurück. Im Gepäck die NEX-6, zwei Akkus und zwei Speicherkarten. Die Nikon blieb zu Hause – wie des öfteren in der letzten Zeit. Denn mit voller Absicht wollte ich mich abseits der Auftragsfotografie auf die kleines Sony einlassen, sie kennen lernen, mich über sie freuen oder sie verfluchen, je nachdem. Vorab darf ich sagen, zum zweiteren ist es nicht gekommen. Ganz im Gegenteil.

Die Bilder der letzten 36 Stunden sind gesichtet und es waren dort sehr unterschiedliche Situationen dabei. Gutes Licht, schlechtes Licht, Landschaft, Action. Querfeldbeet also. Angesetzt war das SELP-1650, also die Kitlinse, die optisch durchaus ihre Einschränkungen hat, abseits davon aber sehr brauchbares Material liefert. Zudem mag ich sie, weil sie so schön kompakt baut. Das 50mm f/1.8 hatte ich zwar auch im Gepäck, kam aber nicht zum Einsatz.

Gepäck. Das klingt jetzt wieder so nach riesiger Fototasche. Aber nein, es war ein kleines Bereitschaftstäschchen – das an sich für die R1 angeschafft wurde. Aber der Platz den die R1 darin braucht reicht locker für die 6 und eben das 50mm. Wer es genau wissen möchte: es handelt sich um die Lowepro Toploader Zoom 50 AW.

Was soll ich sagen. Es war nicht nur eine lustige und interessante Zeit mit lieben Menschen, auch die NEX hat sich bewährt. Der Autofokus durchaus flott, ok, wenn das Licht schwach wird braucht er auch mal etwas länger, aber keine Ewigkeit. Die Bildqualität macht einfach Spaß, das Handling im Grunde auch. Einschränkung: die Bedienelemente sind dann doch etwas zierlicher als an meiner Nikon, und wenn man mal ins Menü etwas nachsehen oder umstellen will, dann sollte man die Winterhandschuhe ausziehen. Fotografieren geht aber auch mit Frostschützern immer noch sehr easy. Die Zähne ausgebissen habe ich mir aber beim Versuch, den kleinen Blitz ausklappen zu lassen. Das war zum Scheitern verurteilt.

Kälte ist ein wichtiges Stichwort. Wir haben draussen fotografiert, sowohl am Tage als auch am späten Nachmittag zur blauen Stunde. Die Temperarturen waren um den Gefrierpunkt. Während ich mir bei der Nikon über eine sehr lange Distanz auch bei diesen Temperaturen keine Gedanken um die Akkuleistung machen muss, sieht das bei einer Kamera wie der NEX-6 schon ganz anders aus. Systembedingt ist der Stromverbrauch allein schon durch den Sensor und den Monitor deutlich höher als bei einer DSLR. Die Kombination mit der Kälte ließ die Kapazität des Akkus dann doch schon sehr schrumpfen. Da ich wusste, daß der Zeitraum den ich fotografieren würde überschaubar war, hatte ich kein Ladegerät dabei, mir genügte für heute der Reserveakku. Aber grundsätzlich sollte ein Ladegerät Steckdose oder USB) aber schon mit dabei sein. Und einen zweiten Akku sollte man sich mindestens anschaffen, ich werde mir vielleicht noch einen dritten zulegen.

Alles in allem hat mich die Sony aber wieder begeistert und in meiner Meinung bestätigt, mich richtig entschieden zu haben. Tja, und das Teil hat noch jemanden überzeugt, der seine NEX-7 jetzt gegen eine NEX-6 tauscht. WiFi und überzeugende Bedienelemente lassen grüßen. :-)

Damit Ihr aber auch noch etwas zum gucken habt, hier ein paar Bilder. Nicht out of the Cam, sondern in Lightroom nachbearbeitet. denn letztlich zählt immer das Endergebnis das sich erzielen läßt.


Autor: Christian Rohweder

Begeisterter Fotograf und Motorradfahrer, Anhänger der Musik aus den 80ern, und Fan der folgenden Filme: Die unendliche Geschichte I, Fame (1980), Herr der Ringe, Harry Potter, Star Trek, Star Wars.

3 Gedanken zu „Sony NEX-6 – die ersten Wochen“

  1. Ja um Himmels willen, wer tausch denn seine 7er Nexi gegen eine 6er??? *grinsbreit*

    Danke Sir, für diesen Post, für die viele Zeit die wir klönen und Hardware begrabbeln konnten und den vielen Spaß den wir da zusammen in Dänemark hatten.

    Das grandiose Familienbild von uns zeugt davon, da da jemand seine Nex gut im Griff hat und weiß was er hinter Kamera tut, vielen Dank dafür mein Freund!

    Schön Dich zu kennen!!! #VielenDank

  2. Keine Ahnung. Da muss man echt bekloppt sein die 24 Megapixel gegen die 16 zu tauschen, da werden die Bilder ja viiiiiiiiieeeeelll schlechter :-D

    Ich habe zu danken für die schöne Zeit, leider viel zu kurz. Das schreit nach Wiederholung!

    Hehe, freut mich sehr zu hören, dass das Familienbild gefällt. Liegt aber an der Familie. Und ich darf das Kompliment erwidern, es ist schön Euch zu kennen!

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