Zenfolio – meine Kundenplattform

Die Fotos sind im Kasten, sind gesichtet, bearbeitet und liegen für den Kunden fertig auf der Platte. Und jetzt? Irgendwie müssen die Bilder ja an ihr Ziel gelangen. Viele Wege führen bekannterweise nach Rom und ich habe nun meine Wege gefunden.

Ein Weg, der klassische, ist bei mir immer dabei: meine Kunden bekommen zum Abschluss die Daten immer auf Datenträger geliefert. Darauf befinden sich die finalisierten Fotos die eben ganz am Ende meines Workflows stehen. Aber dieser Weg ist natürlich ein langsamer und eben ziemlich endgültig. Und dazwischen?

Manchmal werden Fotos schnell benötigt oder sie müssen in Absprache mit dem Kunden entsprechend bearbeitet werden. Da ist es praktisch, wenn man die Fotos schnell austauschen oder zur Verfügung stellen kann. Bislang habe ich dafür die Dropbox benutzt. Sie ist einfach in der Handhabung, Dateien dorthinein ziehen, Downloadlink verschicken und fertig. Nachteil: Der Empfänger muss nehmen was ich aussuche, muss das ganze Paket herunterladen, selbst wenn er nur ein Bild benötigt.

Als Lightroom-User kann ich natürlich auch eigene Galerien erstellen und auf meinen Webspace hochladen. Aber zum einen finde ich die LR-eigenen Galerien nicht so schick, zum anderen kann ich diese nicht mal einfach mit einem Passwort belegen oder später zu einer Selektion mal eben Bilder hinzufügen. Was flexibles sollte es also sein.

Anbieter gibt es da viele, Patrick Ludolph hat sich einige angesehen und darüber berichtet. Hängen geblieben ist er bei Zenfolio und nachdem er seine Mitgliedschaft dort um ein weiteres Jahr verlängert hatte, war dies Grund genug mir das Ding auch mal genauer zu betrachten. An dieser Stelle möchte ich keinen ausführlichen Bericht schreiben, das hat Patrick nämlich schon in mehrfacher Form getan und das Rad muss ich wirklich nicht neu erfinden.

Vielmehr möchte ich kurz auf meine eigenen Erfahrungen schildern, meine Herangehensweise. Zenfolio ist im Grunde dafür gedacht, dass man sein komplettes Portfolio dort ablegen kann, theoretisch braucht man dann die eigene Webseite nicht mehr, es ist alles an Bord was man so braucht um sich im Netz zu präsentieren. Selbst eine Blog-Funktion ist vorhanden. Entsprechend habe ich damit herumexperimentiert. Und mich dann verzettelt. Das Backend möchte ich mal als „verspielt“ bezeichnen, was mir das verzetteln erleichterte. Aber nachdem ich mir darüber klar war was ich eigentlich wollte, klappte der zweite Anlauf sehr gut. Denn ich wollte eins: eine Plattform wo meine Kunden ihre Bilder anschauen und im Voraus herunterladen können. Und natürlich sollten Kundengalerien mittels Passwort geschützt sein.

Und genau das habe ich mir auf Zenfolio zusammenbauen können. Einerseits habe ich also meine offizielle Webpräsens, andererseits eine komfortable Möglichkeit meinen Kunden Bilder aus ihren Shootings zur Verfügung zu stellen. Und das in voller Auflösung. Was auch sehr praktisch ist: es gibt auch Bildkommentare. Die verwende ich gerade bei Fotos die nach Kundenvorgaben noch angepasst werden müssen dazu, dass der Kunde direkt dort seine Wünsche hinterlassen kann.

Nach Ablauf des Testzeitraumes habe ich mich für das 100 Euro-Paket entschieden. Es bietet mir alles was ich benötige und ist mein persönliches rundumsorglos-Paket. Ob ich mir vorstellen kann komplett zu Zenfolio zu wechseln? Im Augenblick nicht. Denn ich habe noch keine Zeit gehabt mich mir den ganzen Design-Möglichkeiten auseinander zu setzen die mir die Plattform bietet. Zudem habe ich meine Seite gerade auf Typo3 umstellen lassen und bin damit sehr glücklich.

Probiert Zenfolio doch einfach mal aus. Und wenn Ihr Euch für ein Paket entscheidet, dann könnt Ihr noch Geld sparen. Dazu müsst Ihr nur den folgenden Code beim Bezahlen angeben: VW5-FDB-H6Y


Autor: Christian Rohweder

Begeisterter Fotograf und Motorradfahrer, Anhänger der Musik aus den 80ern, und Fan der folgenden Filme: Die unendliche Geschichte I, Fame (1980), Herr der Ringe, Harry Potter, Star Trek, Star Wars.

4 Gedanken zu „Zenfolio – meine Kundenplattform“

  1. Ja, Zenfolio ist klasse, wenn man sich einmal eingearbeitet hat. Ich nutze Zenfolio jetzt seit Anfang des Jahres und entdecke immer wieder noch was Neues. Besonders cool finde ich auch die iPad-App dazu. Die ist auf jeden Fall einen Blick wert. Bilder aus Sammlungen und Galerien lassen sich sogar offline nehmen.

    Cheers, Sven

  2. Dein Artikel ist mir heute beim Surfen aufgefallen – toller interessanter Beitrag!

    Da komme ich mit Sicherheit des Öfteren vorbei auf Deinem Blog.

    Ich werde Deinen Blog weiterempfehlen, vielen Dank für die Infos.

    Schöne Grüße
    Hermann

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