Kopieren oder nicht kopieren?

Calvin Hollywood, seines Zeichens Fotograf und Photoshop-Artist, hat heute auf seinem Blog Stellung zu einem nicht ganz uninteressanten Thema bezogen. Nämlich dem Kopieren von Bildern.

Dabei geht es nicht um den einfachen Bilderklau, sondern um Inspiration. Er thematisiert dabei die Frage „wie fange ich an, wie kann ich lernen“. Das Kopieren von Bildern im Sinne von „Nachstellen und nachfotografieren und bearbeiten“ wird von vielen angehenden Fotografen und Bildbearbeitern sehr argwöhnisch beäugt. Letztlich ist es aber doch wie in jeder Ausbildung: das Handwerkszeug lernt man zunächst durch das Kopieren Anderer. Erst mit der Zeit entwickelt sich der eigene Stil.

Calvin hat dazu einen sehr schönen Satz kreiert:

Schmückt Euch mit dem Bild, nicht mit der Idee.

Dieser Satz sagt eigentlich alles und ich kann ihn nur unterschreiben. Zumal ich auch von anderen, heute erfolgreichen Fotografen weiß, dass sich in ihren Anfängen auch zunächst einmal kopiert haben um sich das Rüstzeug zu erarbeiten. Solange eine Bildidee nicht als die eigene ausgegeben wird ist alles in Ordnung und wenn man sein Bild vorstellt und auf den Ideengeber verweist  – wer weiß, vielleicht gibt es dann sogar noch Tipps dazu.

Wie man es nicht machen sollte, dazu habe ich mich an dieser Stelle bereits ausgelassen.


Autor: Christian Rohweder

Begeisterter Fotograf und Motorradfahrer, Anhänger der Musik aus den 80ern, und Fan der folgenden Filme: Die unendliche Geschichte I, Fame (1980), Herr der Ringe, Harry Potter, Star Trek, Star Wars.

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