Gedanken zum Web 2.0

Ich bin ja ein neugieriger Mensch und deshalb bin ich jetzt gerade dabei, mal Flock auszuprobieren. Was mich zu einem kleinen Gedankengang ins Sachen Web 2.0 inspiriert hat.

Obwohl ich in der letzten Zeit ja auch den Editor von WordPress zu schätzen gelernt habe, der mittlerweile wirklich brauchbar geworden ist. Probiere ich natürlich auch mal das Werkzeug von Flock aus. Dabei habe ich just feststellen müssen, dass ich im WordPress mittlerweile fast mehr Möglichkeiten habe als im Offline-Editor von Flock. :-) Irgendwie finde ich das schon witzig, wie sich zumindest vereinzelt bestimmte Dinge umkehren.

War es lange Zeit doch so, dass sich leistungsfähige Software immer nur auf einem lokalen Rechner befinden kann, muss seit Web 2.0 mit dem Umdenken begonnen werden. Dank immer schnellerer Zugänge zum Web sind auch komplexe Lösungen online umsetzbar. Und dabei muss auf Komfort nicht einmal verzichtet werden.

Im Gegenteil. Mittels der Werkzeuge und Methoden die uns Web 2.0 zur Verfügung stellen, muss man nicht mehr Webprogrammierer sein, um seine eigene Präsenz online zu bringen oder zumindest zu pflegen. Content Management Systeme machen es möglich, sei es beispielsweise Typo3 für komplexe Auftritte oder WordPress für Blogs. Natürlich gibt es da draussen noch viel mehr entsprechende Software. Das ist auch das Schöne dabei: für jeden Bedarf findet sich ein Werkzeug, das noch nicht einmal Geld kosten muss. Im Gegenteil. Viele Tools können kostenlos genutzt werden, da sie unter einer entsprechenden Lizenz stehen.

Support gibt es trotzdem. Wenn kein Unternehmen, dann eine Community, die sich um dieses Produkt aufgebaut hat. Oft ist das sogar der schnellste und kompetenteste Weg eine Antwort auf eine Frage zu bekommen. Denn wo sonst gibt es so viele Menschen, die Erfahrungen mit einem Produkt sammeln, als „im Feld“ selbst? Ein Hersteller kann das nicht leisten.

Aber das ist nicht der einzige Aspekt am Web 2.0. Da ist auch der soziale Faktor. Die soziale Vernetzung ist ein weiterer Punkt, der zu dieser Entwicklung gehört, die vor rund drei Jahren begonnen hat. Communities zu unterschiedlichen Themen gab es auch früher schon, keine Frage. Meist spielte sich das in Foren ab. Aber heute gibt es Plattformen, auf denen man sich zu Gruppen zusammen schließen kann, auf denen man sich Kontaktlisten zusammenstellt die eine schnelle und auch gegenseitige Verlinkung zum Kinderspiel macht. Und man bekommt mit, was der andere Kontakt an aktuellen Einträgen auf der jeweiligen Plattform gerade online stellt. Beispiele dafür sind Flickr, Ipernity, Facebook, Xing und studiVZ.

Die „Kommunikationsschlagzahl“ ist seit Web 2.0 drastisch gestiegen. Die Frage ist, wo wird das noch hinführen? Wann erleiden wir den „Kommunikationsoverkill“?

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Autor: Christian Rohweder

Begeisterter Fotograf und Motorradfahrer, Anhänger der Musik aus den 80ern, und Fan der folgenden Filme: Die unendliche Geschichte I, Fame (1980), Herr der Ringe, Harry Potter, Star Trek, Star Wars.

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