„Downloadsteuer“ auf Internetanschlüsse

Wie heise online berichtet, spielt Warner Music mit dem Gedanken, eine sogenannte Downloadsteuer auf Internetanschlüsse anzustreben. Meiner Meinung agiert die Musikbranche aber fernab jeglicher Realität.

Denn während es den meisten Konsumenten immer schwerer fällt ihren Lebensunterhalt und -qualität zu bestreiten, bekommen insbesondere die Majorlabels den Hals nicht voll. Wenn man sich einfach mal anschaut, was heutzutage für Konzertkarten bezahlt werden muss, dann ist das nicht mehr nachvollziehbar, zumal es sich in der Regel auch nur um Stehplätze handelt, im Preis weder Kost noch Fanartikel enthalten sind.

Während der normale Bürger seine Ansprüche immer weiter zurückschrauben muss, drehen die Musikoberen die Schraube in die entgegen gesetzte Richtung und beklagen nebenher den Zusammenbruch ihrer bisherigen Geschäftsmodelle. Es wäre an der Zeit, dass die Bosse in den Plattenfirmen langsam wieder den Boden unter den Füßen spüren und ihre Preise an der Realität ausrichten, nicht an ihrem Wunschdenken. Denn dann würde mit Sicherheit auch der illegale Tausch im Internet rückläufig werden.


Autor: Christian Rohweder

Begeisterter Fotograf und Motorradfahrer, Anhänger der Musik aus den 80ern, und Fan der folgenden Filme: Die unendliche Geschichte I, Fame (1980), Herr der Ringe, Harry Potter, Star Trek, Star Wars.

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