Unwort des Jahres: „Streik“

Mein persönliches Unwort des Jahres: Steik. Ich kann es nicht mehr hören. Es geht mir auf den Nerv. Sicherlich mag die eine oder andere Streikveranstaltung ihren Sinn haben. Aber ich bedanke mich bei der GDL, die die Benutzung dieses Wortes im letzten Jahr einfach übertrapaziert hat und die uns nun schon wieder einen Streik angekündigt hat. Sorry, aber es nervt. :-(


Autor: Christian Rohweder

Begeisterter Fotograf und Motorradfahrer, Anhänger der Musik aus den 80ern, und Fan der folgenden Filme: Die unendliche Geschichte I, Fame (1980), Herr der Ringe, Harry Potter, Star Trek, Star Wars.

Ein Gedanke zu „Unwort des Jahres: „Streik““

  1. Ich find’s o.k. Es ist nun mal das legitime Mittel von Arbeitnehmern in größeren Firmen, Ansprüche per Streik durchzusetzen. Und wenn Mehdorn jetzt von hinten „heimlich“ versucht, die GDL doch an einen Gesamttarif zu binden – was die GDL stets ausgeschlossen hat -, dann kann ich die Reaktion schon verstehen. Anders kommst Du dem so-gut-wie-nie-kompromissbereiten DB-Vorstand nicht bei, wie deutlich gezeigt werden musste.

    Und dass der öffentliche Dienst streikt, kann ich aus Sicht zumindest des Pflegepersonals des UKSH mehr als nur verstehen! Bei dem ausbeuterischen Angebot, was bis jetzt kam… :evil: Letztendlich scheine ich da ziemlich links zu sein in meiner Ansicht, aber wenn ich sehe, auf wessen Rücken personelle und finanzielle Fehlentscheidungen ausgetragen werden, während die Verantwortlichen mit einer netten Abfindung als Entschädigung weggelobt und auf den nächsten Posten gehoben werden, wo sie die Sau rauslassen können, nee… ich habe großes Verständnis, und auch für die GDL.

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