Tour de Farce

Jaja, sie ist ja nun schon wieder Vergangenheit, aber so schnell vergessen wird man die vergangene Tour de France wohl trotzdem nicht. Denn auch sie blieb nicht von Dopingskandalen verschont. Warum auch?

Scheinbar haben einige der Radsportler vergessen, worum es bei dem Begriff „Sport“ geht. Es geht um Wettbewerb. Um fairen Wettbewerb meine Herren. Die Dopingsünder machen doch letztlich zweierlei. Sie schaden nicht nur sich selbst und ihrem Team, sondern auch dem Sport als solchem. Kein Wunder, dass ARD und ZDF die Übertragung der Tour abgebrochen haben.

Und irgendwie auch kein Wunder, dass Sat.1 dieser Farce eine Plattform geboten hat. Auf Anfrage hat man sich zwar darauf zurück gezogen, dass man den Zuschauer für verantwortlich genug halte um selbst zu entscheiden, ob er sich das Programm ansehen will, allerdings bleibt für mich bei dieser Argumentation und im Hinblick auf die letzten Vorgänge im Sender ein bitterer Beigeschmack. Man könne die Vorgänge bei der Tour eh nicht beeinflussen, so hiess es.

Etwas kurz gedacht. Denn wenn man Vorgängen keine Plattform bietet, dann werden diese Vorgänge im Laufe der Zeit auch uninteressanter. Und man könnte meinen, dass das genau das ist, was der Radsport braucht, um sich selbst zu bereinigen. Um ihn wieder in einen sauberen Sport zu machen, der dann auch wirklich wieder interessant ist.


Autor: Christian Rohweder

Begeisterter Fotograf und Motorradfahrer, Anhänger der Musik aus den 80ern, und Fan der folgenden Filme: Die unendliche Geschichte I, Fame (1980), Herr der Ringe, Harry Potter, Star Trek, Star Wars.

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