Skitch – unscheinbar und doch mächtig

Vorab: Alle die einen PC besitzen dürfen jetzt aufhören zu lesen. Oder doch neugierig weiterstöbern, was es in der Mac-Welt so neues gibt. Ich möchte heute ein paar Worte über Skitch verlieren, ein auf den ersten Blick unscheinbares Tool, das es in sich hat.

Aufmerksam auf Skitch wurde ich durch Nadine Dressler, die Skitch in ihrem Blog erwähnt hat. Mal so eben nebenbei. Nach dem Motto, die anderen haben ja schon was geschrieben ;-) Da muss man sich dann von einem lesenswerten Blog zum nächsten hangeln, und das in meinem Alter :-D

Was aber ist nun Skitch? Gehen wir die Frage anders an. Jeder von uns weiß, dass mit Bildern Dinge besser beschrieben werden können als mit Worten. Warum? Es liegt auf der Hand. Wenn wir etwas mittels Worten beschreiben, dann erfolgt diese Beschreibung Wort für Wort, also sequentiell, was zwangsweise relativ langsam ist. Bekommen wir die gleiche Situation oder Vorgang als Bild präsentiert kann man im Grunde schon von einer parallelen Verarbeitung der Informationen sprechen, die sehr zügig von statten geht. Soviel zum Hintergrund.

Wir kommen bei der täglichen Arbeit immer wieder in die Verlegenheit, das wir einem Kommunikationspartner etwas beschreiben müssen. Oft setzt man sich dann hin und beginnt eine längere Mail zu schreiben, die man natürlich mit einem Bild oder Screenshot ergänzen kann. Spätestens dann, wenn man dieses Bild mit gezielten Anmerkungen versehen möchte – nun dann wird es aufwendig. Grafikprogramm raussuchen, Ergänzungen rein malen und rein schreiben, natürlich nachdem zunächst das korrekte Werkzeug gewählt hat. Und wieder speichern.

Das dies auch einfacher geht zeigt Skitch. Dieses Tool erlaubt wirklich intuitives Arbeiten. Skitch starten, den Bildbereich ausschneiden, Anmerkungen reinschreiben oder mit einer Skizze ergänzen und dann per Mail verschicken, oder auf einem Webserver ablegen, oder daraus einen Blogeintrag machen oder ….

Mit Skitch zu arbeiten bedeutet letztlich, dass wirklich das Objekt selbst im Vordergrund steht, und nicht die Art und Weise, wie man zum Ziel gelangt. Sehen, sagen, verteilen, das ist das Prinzip das hinter Skitch steckt. Und das haben die Entwickler auch konsequent umgesetzt.


Autor: Christian Rohweder

Begeisterter Fotograf und Motorradfahrer, Anhänger der Musik aus den 80ern, und Fan der folgenden Filme: Die unendliche Geschichte I, Fame (1980), Herr der Ringe, Harry Potter, Star Trek, Star Wars.

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