Konkurrenz bei der Post

Wie bei der FTD zu lesen ist, soll 2008 das Briefmonopol der Post fallen und damit dieser Markt für den Mitbewerb geöffnet werden. Feine Sache mag man im ersten Moment denken, hofft man doch auf fallende Preise im Briefverkehr.

Allerdings stellt sich dann doch die Frage nach der Qualität. Im Paketverkehr kennen wir das Thema schon, denn da gibt es schon seit geraumer Zeit die Möglichkeit den Paketdienst seiner Wahl zu beauftragen. Aber ob das auch immer der bessere Weg ist?

Ich habe da selbst so meine Zweifel. Jüngstes Beispiel: Ich erwartete eine Paketsendung. Letzte Woche kam ich nach Hause und fand besagtes Paket bei mir vor der Haustür. Einfach so abgestellt. Nun ist es halt so, dass ich nicht gerade auf dem Land lebe, wo man das vielleicht noch machen kann. Vielmehr in einem Wohnblock mit nicht gerade wenigen Bewohnern, wo dann auch schon mal seltsame Dinge passieren.

Und natürlich war bei dem betreffenden Paketdienst das Paket als ausgeliefert markiert, was man im Tracking einfach ermitteln konnte. Und ja, ein Anruf im zuständigen Depot bestätigte, dass ich das Paket angeblich angenommen hätte. Irgendwie war das nicht witzig, zumal das Paket auch einen gewissen Wert hatte, der mal einfach so vor meiner Haustür stand.

Als ich noch bei meinen Eltern auf dem Land wohnte, war es Gang und Gebe, Pakete entweder beim Nachbarn abzugeben oder hinter dem Haus auf der Terasse zu deponieren, wenn man nicht anzutreffen war. Gab dann eine Notiz und gut ist. Sicher, auch nicht der korrekte Dienstweg, aber noch eher nachvollziehbar als hier in der Stadt in einem Wohnkomplex, bei dem man einfach nicht weiss wer sich darin bewegt. Tut mir zwar auch etwas leid um den Fahrer der da sicher eins auf die Mütze bekommt, aber alles hat seine Grenzen.


Autor: Christian Rohweder

Begeisterter Fotograf und Motorradfahrer, Anhänger der Musik aus den 80ern, und Fan der folgenden Filme: Die unendliche Geschichte I, Fame (1980), Herr der Ringe, Harry Potter, Star Trek, Star Wars.

2 Gedanken zu „Konkurrenz bei der Post“

  1. …dazu fällt mir auch ‚was nettes ein… ein Freund von mir wollte mal ’n Paket mit Hermes versenden. Die holen Pakete von zu Hause ab. Ist ja schön und gut, aber als Uhrzeit haben sie angegeben, dass das Paket zwischen 8:00 und 17:00 Uhr abgeholt wird. Was ist das denn bitte für ’ne Zeitspanne? Besagter Freund hat sich dann nur für dieses Paket einen Tag Urlaub genommen und – wie erwartet – standen sie erst 16:30 Uhr vor der Tür. Ein Urlaubstag verschwendet und die Erkenntnis, so schnell nichts mehr mit Hermes zu versenden!

  2. Die haben noch nicht gemerkt, dass sie Dienstleister sind. Mit dem Ergebnis, dass sie eben eienn Auftrag nicht bekommen haben ;-)

    So etwas geht in der heutigen Zeit einfach nicht mehr. Zumindest auf Vor- oder Nachmittags sollte man sich schon festlegen können.

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