Schilda in Deutschland, Teil 2

Man kann nur den Kopf schütteln über Dinge, die in diesem Land passieren. Wir haben doch eh schon zu wenige Kindergärten/Kindertagesstätten, und anstatt diese zu fördern werden sie höchstrichterlich geschlossen.

Es geht um eine KiTa in Hamburg, die rund 40 Kinder betreut. Kinder machen nun mal etwas Lärm, das steht ausser Zweifel und soll auch nicht bestritten werden. Dass nun aber Nachbarn gegen diesen Lärm gerichtlich vorgehen und auch noch Recht zugesprochen bekommen, ist für sich alleine gesehen schon ein trauriges Kapitel. Wie gut, dass diese Menschen bereits vergessen haben, dass sie selbst mal Kinder waren. Wie gut, dass diese Menschen vergessen haben, dass ihre Kinder ihre Rente bezahlen. Wie gut, dass diesen Menschen es egal zu sein scheint, dass auch jemand die Renten ihrer Kinder zahlen muss.

Der Clou an der ganzen Angelegenheit ist nun aber, dass auf der Rückseite der der betroffenen Häuser eine vierspurige Strasse entlangführt, die täglich von 40.000 Fahrzeugen befahren wird. Jeder kann sich diesen Lärm vorstellen. Als i-Tüpfelchen ist eine Lärmmessung der KiTa nicht möglich, da der Fahrzeugverkehr auf dieser Strasse viel zu groß ist.

Dazu kann man einfach nur den Kopf schütteln :-(

4 Kommentare zu “Schilda in Deutschland, Teil 2”


  1. 1Michael EberleNo Gravatar

    oh mann, mir wird einfach nur noch schlecht.
    Auf der anderen Seite faselt unser Verteidigungsminister was von:” wir brauchen mehr etat für die Bundeswehr…”

    Ich glaube es bleibt bald nur noch das Auswandern.

    Gruss,
    Michael

  1. [...] Es tut mir ja leid, wenn dieser Eintrag ein weiterer “Schuss” gegen unsere Hamburger Nachbarn ist, aber langsam habe ich den Verdacht, dass in der Hansestadt die Uhren gänzlich anders gehen als im Rest der Welt. [...]

  2. [...] Verein SterniPark getragen) eröffnet werden kann, sollte zunächst eine mindestens 3 Meter hohe Mauer gebaut werden. Um die Kita. Zum Schutz vor Kinderstimmen, vor deren Lachen, Toben, Rufen. Davor [...]

  3. [...] Hamburg, denn es ist nicht die erste kinderfeindliche Entscheidung. Einen anderen Fall habe ich hier schon einmal [...]

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