Schilda in Deutschland, Teil 2

Man kann nur den Kopf schütteln über Dinge, die in diesem Land passieren. Wir haben doch eh schon zu wenige Kindergärten/Kindertagesstätten, und anstatt diese zu fördern werden sie höchstrichterlich geschlossen.

Es geht um eine KiTa in Hamburg, die rund 40 Kinder betreut. Kinder machen nun mal etwas Lärm, das steht ausser Zweifel und soll auch nicht bestritten werden. Dass nun aber Nachbarn gegen diesen Lärm gerichtlich vorgehen und auch noch Recht zugesprochen bekommen, ist für sich alleine gesehen schon ein trauriges Kapitel. Wie gut, dass diese Menschen bereits vergessen haben, dass sie selbst mal Kinder waren. Wie gut, dass diese Menschen vergessen haben, dass ihre Kinder ihre Rente bezahlen. Wie gut, dass diesen Menschen es egal zu sein scheint, dass auch jemand die Renten ihrer Kinder zahlen muss.

Der Clou an der ganzen Angelegenheit ist nun aber, dass auf der Rückseite der der betroffenen Häuser eine vierspurige Strasse entlangführt, die täglich von 40.000 Fahrzeugen befahren wird. Jeder kann sich diesen Lärm vorstellen. Als i-Tüpfelchen ist eine Lärmmessung der KiTa nicht möglich, da der Fahrzeugverkehr auf dieser Strasse viel zu groß ist.

Dazu kann man einfach nur den Kopf schütteln :-(


Autor: Christian Rohweder

Begeisterter Fotograf und Motorradfahrer, Anhänger der Musik aus den 80ern, und Fan der folgenden Filme: Die unendliche Geschichte I, Fame (1980), Herr der Ringe, Harry Potter, Star Trek, Star Wars.

4 Gedanken zu „Schilda in Deutschland, Teil 2“

  1. oh mann, mir wird einfach nur noch schlecht.
    Auf der anderen Seite faselt unser Verteidigungsminister was von:“ wir brauchen mehr etat für die Bundeswehr…“

    Ich glaube es bleibt bald nur noch das Auswandern.

    Gruss,
    Michael

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