Spieglein, Spieglein an der Wand…

So kennen es noch viele der älteren Generation, bei der jüngeren bin ich mir da nicht so sicher. Grimms Märchen, wie wir es dazumal vorgelesen oder von altmodischen Musikkassetten oder Schallplatten zu hören bekamen.

Wenn ich heute durch die Computerabteilungen von Elektrogroßmärkten gehe, dann komme ich mir auch vor wie im Märchen, allerdings in einem schlechten. Insbesondere die Displays von Notebooks regen mich auf. Denn wenn ich auf selbige schaue, dann sehe ich – mich!

Gut kann ich mich noch an Zeiten erinnern, wo in Fachzeitschriften spiegelnde Display und die damit einhergehende schlechtere Lesbarkeit es Inhaltes bemängelt wurde. Die Hersteller setzten daraufhin Himmel und Hölle in Bewegung, um eine Oberfläche zu entwickeln, die einerseits nicht spiegelte und dennoch ein scharfes Bild lieferte.

Und jetzt? Verkehrte Welt? Es mag ja sein, daß die Dinger im ausgeschalteten Zustand gut aussehen. Aber meist sind die Notebooks dann auch zu geklappt, man sieht also vom Display ohnehin nichts. Und aufgeklappt möchte ich damit arbeiten und nicht mein Spiegelbild betrachten, es reicht völlig wenn ich den Schock einmal Morgens nach dem Aufstehen habe.

Aber so langsam komme ich hinter den eigentlichen Zweck der Aktion: Früher gab es Antireflexfolien für die damaligen unfreiwilligen Spiegel. Heute erleben wir eine Renaissance derselbigen, was den Zubehörmarkt belebt. Schön für ihn, unsinnig ist es trotzdem.


Autor: Christian Rohweder

Begeisterter Fotograf und Motorradfahrer, Anhänger der Musik aus den 80ern, und Fan der folgenden Filme: Die unendliche Geschichte I, Fame (1980), Herr der Ringe, Harry Potter, Star Trek, Star Wars.

2 Gedanken zu „Spieglein, Spieglein an der Wand…“

  1. Hmm.. mein altes Sony-Notebook spiegelt wenig bis gar nicht.. allerdings ist es im Vergleich zu dem neuen Sub-Notebook auch deutlich dunkler. Das fällt so gar nicht auf, ich fand Helligkeit und Farbe immer toll, schaue ja auch teilweise über DVB-T Fernsehen darauf.. reicht völlig. Aber wenn ich das neue nebendran stelle, dann kann man schon erkennen, dass es hier mindestens eine Entwicklungstufe gab. Und deswegen stört es gar nicht sooo sehr, dass beim neuen Notebook der Bildschirm ein bisschen spiegelt.. hab ein cooles Hingergrundbild, da sehe ich mich gar nicht ;-)
    Gruss,
    Michael
    P.S. In meinem letzten Beitrag bei mir wartet ein „Stöckchen“ auf Dich.. *ggg*

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