Schalke zieht Klage gegen Stiftung Warentest in Erwägung

Schalke 04 als Mitinhaber der Veltins-Arena fühlt sich durch die Ergebnisse der Stiftung Warentest „auf den Schlips getreten“, da die Stiftung Mängel am Stadion festgestellt hatte und befürchtet nun Einnahmeverluste.

Peter Peters, Vorstandsmitglied von Schalke, kritisierte, dass die Arena sich im harten Wettkampf mit anderen, nicht getesteten Sportstätten befände und die Bedeutung des Testes ginge weit über die WM hinaus. Zudem sei das Stadion komplett privat finanziert und laut Aussagen der zuständigen Behörden sei das Stadion in allen Punkten sicher.

Mag sein, dass sich die Veltins Arena im Wettkampf mit anderen Sportstätten befindet, aber diese sind nun nicht Bestandteil der WM und das war das Ziel der Stiftung Warentest, nämlich zu Testen, welche WM-Stadien sicher sind. Ob nun privat finanziert oder nicht, sollte es Zwischenfälle mit Verletzten geben oder nicht, das interessiert dann wirklich niemanden mehr. Und nur, weil bislangs nichts passiert ist, ist das keine Garantie dafür, das nicht einmal etwas passieren könnte. Sich hinter solchen Aussagen zu verstecken ist mehr als kurzsichtig.

Und nur weil die Behörden der Meinung sind, dass das Stadion sicher sei, muss das nicht zwangsläufig bedeuten, das dem so ist. Man denke an Bad Reichenhall, da waren die Behörden auch offiziell der Meinung, dass die Eishalle sicher sei. Den Opfern nützt das freilich nichts.


Autor: Christian Rohweder

Begeisterter Fotograf und Motorradfahrer, Anhänger der Musik aus den 80ern, und Fan der folgenden Filme: Die unendliche Geschichte I, Fame (1980), Herr der Ringe, Harry Potter, Star Trek, Star Wars.

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