Irland – das Fahren

In Irland Auto zu fahren ist anders, denn wie jeder weiß fährt man dort auf der falschen Seite. Ich hatte 2014 schon mal das Vergnügen auf der falschen Seite fahren zu dürfen, damals habe ich mit einem Vito eine Motorradgruppe in Schottland begleitet. Der Vito war ein Linkslenker wie bei uns üblich.
Nun stand ich vor einem rechtsgesteuerten Passat in der Abholstation unserer Autovermietung. Wir hatten definitiv eine Kategorie (wenn nicht sogar zwei) darunter bestellt – und ich ahnte auch genau warum. Daher hielt sich meine Begeisterung über das Upgrade in Grenzen. Dazu aber später mehr.

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Irland – die Tour

Am Tag drei nach unserer Ankunft in Irland brachen wir von Dublin aus zu unserer Rundtour durch den Süden Irlands auf. Wir übernahmen unseren Leihwagen, einen Passat, der sich von seiner Größer her schlicht als ungeeignet erwies. Dazu aber später mehr, zum Fahren in Irlands gibt es auch noch mal einen eigenen Artikel.

Kaum das wir die Stadtgrenzen Dublins hinter uns gelassen hatten, standen wir auch schon in der Pampa. Genauer gesagt in den Wicklow-Mountains. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit dort will man aus mehreren Gründen schon nicht ausreizen, zum einen ist die Straße mehr ein Sträßchen, zum anderen verpaßt man sonst die grandiose und sehr abwechlungsreiche Landschaft. Aus den anfänglichen Hügeln treten später dann doch die einen oder anderen Felsen hervor, immer begleitet von dem allgegenwärtigen Grün. Wir wären dort sicherlich schneller durchgekommen, hätten wir nicht so viele Fotostopps gemacht :-)
Die Alternative wäre die Fahrt über die Autobahn gewesen, aber wer will das schon. Natürlich mussten wir auch etwas Strecke machen, aber wir haben immer versucht Autobahnen zu vermeiden. Denn wir wollten ja etwas vom Land sehen.

Station gemacht haben wir in Waterford, Killarney und Galway. War Waterford nur eine Durchgangsstation, so hatten wir in Killarney und Galway jeweils eine Übernachtung mehr und haben von dort aus auch Tagesausflüge unternommen. Es gab auf den Stecken zwischen den Hotels aber immer etwas zu sehen und die Fotoapparate bekamen gut zu tun.
Von Killarney aus haben wir auch den „Ring of Kerry“ befahren. Dieser befindet sich auf einer Landzunge an der Südwestküste Irlands. Westlich begrenzt durch den Atlantik, östlich grenzt er an den „Killarney National Park“.

Die Anfahrt am Vortag nach Killarney führte bereits durch den Nationalpark und ich musste unvermittelt an meine Urlaube in den Tiroler Alpen denken. Nicht ganz so hoch, aber durchaus ähnliche Landschaft. Aber, und das ist ein eklatanter Unterschied, immer noch mit vielen Gräsern und Buschwerk in der felsigen Landschaft.
War in Dublin schon klar, das wir nach Irland zurückkehren würden um alleine die Hauptstadt besser kennen zu lernen, gab es beim Ring of Kerry eine weitere Entscheidung in diese Richtung. Auch diese Gegend müssen wir erneut besuchen, um nicht einfach nur mal die Strecke zu fahren und zu umrunden. Denn dafür ist es viel zu schön. Wer wie wir nur einen Tag Zeit hat, dem sei empfohlen den Ring im Uhrzeigersinn zu umrunden. Das hat den einfachen und praktischen Vorteil, dass die Halte- und Aussichtsplätze auf der richtigen Seite zum Anhalten liegen und man nicht mehr die Straße queren muss.

Auf unserem Weg durch Irland kamen wir auch an der einen oder anderen Burgruine vorbei. Die besichtigt werden konnte, ohne Eintritt, ohne dass dort jemand steht und aufpasst. Umzäunt, mit Durchlass und im Beschreibungstext zu der Ruine der lapidare Hinweis, betreten könnte gefährlich sein. Das war es. Wo in Deutschland schon längst rot-weißes Flatterband oder sonstige Absperrmaßnahmen verbaut worden wären, da vertraut man in Irland scheinbar auf den gesunden Menschenverstand. So auch bei einer Burgruine, die „beklettert“ werden konnte, und zwar auch auf eine Höhe aus der man nicht abstürzen möchte. Keine Absperrung. Kein Schild neben dem entsprechenden Aufgang. Die sind da schon ziemlich entspannt, die Damen und Herren auf der Insel. Den Fotografen freut es natürlich, muss er nicht im Nachgang tausende Schilder eliminieren :-)

Ein Wort noch zur Unterbringung. Wir haben die Reise über den ADAC gebucht und dort sind für diese Tour als Standard Hotels mit drei Sternen vorgesehen. Man kann es sicherlich auch günstiger bekommen, aber für uns passte das gut und die Hotels waren zwar teilweise vom Charakter her sehr unterschiedlich, aber alle boten saubere Zimmer, vernünftige Matratzen und ein umfangreiches Frühstücksbüffet. Bei Bedarf konnte in den angegliederten Restaurants auch das Abendessen eingenommen werden. Und ein „Full Irish Breakfast“ ist durchaus lecker – solange man mir nicht die Bohnen aufzwingt. Baked Beans nicht aber generell nicht so meins ;-)

Irland 2016 – Ankunft

Anfang diesen Monats flogen wir für neun Tage nach Irland. Wir waren noch nie dort, kannten nur Bilder und Berichte. Wir waren neugierig auf dieses Land und wollten uns einen ersten, kleinen Eindruck verschaffen. So entstand Anfang des Jahres die Idee nach Irland zu fahren. Und es hat sich gelohnt.

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Fahrassistenzsysteme – Fluch oder Segen?

Wahrscheinlich kommt es mir nur so vor, da es eine kontinuierliche Entwicklung im Fahrzeugbau gibt, aber gefühlt hat es im Bereich der Fahrassistenzsysteme in den letzten zehn Jahren riesige Fortschritte gegeben und schlussendlich reden wir sogar von autonomen Fahren. Aber ist das alles gut was so in unsere Autos Einzug hält?

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220.000 Kilometer

Nein, ich weiß es leider nicht auf den Kilometer genau, aber ungefähr haut es hin, es können auch ein paar mehr sein. Wovon ich rede? Ich rede von meinem Schweden, meinem Saab, meinen „Wolf im Schafspelz“. Gute 14 Jahre hat er mich begleitet, nun ist es Zeit Abschied zu nehmen.

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